In englischer Sprache. Internationale Organisationen (IO) wurden geschaffen, um globale öffentliche Güter bereitzustellen, darunter Sicherheit für alle, Handel für die Reichsten und Entwicklung für die Ärmsten. Ihre bloße Existenz ist heute ein Erfolgsversprechen für die kooperative Wende in den internationalen Beziehungen. Obwohl das IO-Netz einst von etablierten Mächten geschaffen wurde, können sich aufstrebende Staaten kaum der massiven Produktion von Normen widersetzen, die ihre Regierungen nur widerwillig respektieren, ohne sie verwerfen zu können. IO sind allgegenwärtig und üben großen Einfluss auf die Welt, wie wir sie kennen, aus. Herrscher und Beherrschte sind sich dieser zwingenden und schneeballartigen Prozesse jedoch kaum bewusst. Yves Schemeil nutzt sein fundiertes Wissen über IOs, um ihre aktuellen Auswirkungen auf die internationalen Beziehungen und die Weltpolitik sowie ihr Potenzial zur Gestaltung der globalen Zukunft zu analysieren.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.08.2023
Für Rezensent Maximilian Terhalle liegt die Bedeutung des Buches von Yves Schemeil in einer "unbeabsichtigten Sensibilisierung" des Lesers für machtpolitische Grundsatzfragen auf dem Weg zu einem echten Multilateralismus. Schemeils Argumentation folgend, wonach internationale Organisationen den Ort darstellen, an dem Koalitionen von Handelnden arbeitsteilig internationale Politik machen, findet Terhalle besonderes Interesse an Schemeils Darstellung der Entwicklung und Bedeutung interorganisationeller Zusammenarbeit in den letzten 20 Jahren am Beispiel der WTO und der WHO.
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