Herausgegeben von Klaus Humann. Mit einer Einleitung von Andreas Platthaus. Die Freiheit der Meinung und die Freiheit der Kunst sind leicht verwundbar. Das haben uns nicht zuletzt die Morde in Paris am 7. Januar 2015 vor Augen geführt. Dieses Buch gibt der Freiheit der Meinung eine Stimme. Dem Aufruf "Wir wehren uns mit Stift und Pinsel" sind 29 renommierte Illustratoren aus Australien, Deutschland, England, Frankreich, Österreich und den USA gefolgt und haben uns ihre Gefühle und Gedanken dazu gezeichnet. Entstanden ist eine Sammlung eindringlicher Bilder der Trauer, Wut, aber auch der Zuversicht und Stärke.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 03.03.2015
Heribert Prantl begrüßt diesen von Klaus Humann herausgegebenen Band mit Zeichnungen von 29 Illustratoren und Zeichnern zum Thema Meinungsfreiheit. Was sich hinter dem strittigen Begriff verbirgt, erfährt Prantl aus den ganzseitigen Bildern, die mal minimalistisch raffiniert, mal plakativ, dann wieder wimmelig und eher indirekt daherkommen, wie der Rezensent erläutert. Auf alle Fälle bringen sie Prantl zum Nachdenken, zumal ihm das Vorwort die kulturellen Kontexte erschließt. Dass der Erlös aus dem Verkauf an die Initiative "Writers in Prison" geht, hält Prantl für sinnvoll.
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