Mit Bildern von Ole Könnecke. Rocki und Fredo passen nirgendwo hinein. Der eine ist zu groß, der andere zu klein. Nicht einmal ihre Eltern können mit ihnen etwas anfangen und schicken sie deswegen in die Welt hinaus. Wären die beiden Freunde, wäre das alles nicht so schlimm. Aber Fredo mag Rocki nicht besonders, weil der nie runterschaut. Und Rocki mag Fredo nicht, weil der nie raufschaut.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 12.03.2003
Andreas C. Knigge begrüßt nachdrücklich das Ergebnis der Zusammenarbeit von Drvenkar und Könnecke, die beide schon jeder für sich einige Kinderbücher veröffentlicht und dafür Preise bekommen haben. Insbesondere lobt er die Illustrationen Könneckes als "kongenial". Der Erkenntnis, die in dem Buch anhand der Geschichte vom großen Rocki und dem kleinen Fredo verdeutlicht wird, dass es nämlich nicht so wichtig ist, "wer der Große" und "wer der Kleine" ist, wünscht der Rezensent weite Verbreitung. Dies könnte so manchen Krieg vermeiden helfen, so Knigge nachdenklich.
Szczepan Twardoch: Sehnsucht Aus dem Polnischen von Olaf Kühl. Erwin Piontek, Bergmann im Ruhestand, geht seinen Lebenstraum - eine Weltumseglung - bescheiden an: im Boot auf einem Stausee. Doch während… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…