Im
Zeitmagazin-Gespräch mit Carolin Würfel
erzählt der Möbeldesigner
Tom Dixon davon, wie er für eine Kollaboration mit Ikea an den Türen des Möbelhauses angeklopft hat: "Die allererste Idee war ein
Sarg. Den will ich nämlich seit 15 Jahren machen. ... Vor allem Särge werden als Designobjekte bis heute
ignoriert, weil die Angst der Menschen vor dem Tod immer größer wird. Einen Sarg zu entwerfen wäre doch ein spannendes Projekt. Leider will es niemand mit mir realisieren. Auch nicht Ikea. Also schlug ich ein
Bett vor. Ikea wollte aber lieber ein
Sofa. Schließlich haben wir uns auf ein
Sofabett geeinigt."

Lange Zeit hat sich das New Yorker Moma nicht mehr mit
Mode befasst. Jetzt versucht man dort das Versäumnis mit der Schau
"Is Fashion Modern?" nachzuholen, berichtet Miloš Vec in der
FAZ. Doch zu seinem Bedauern erfahre man eher wenig über "die Grenzen des Angemessenen und Erlaubten" in der Geschichte der Mode. Immerhin "anschaulich werden wechselseitige Bezüge und
interkultureller Austausch in der Modewelt. ... Dafür wirken Theoriebildung, Thesen und Systematik schwach, zumal der Katalog seine Schätze nur alphabetisch ordnet. Das ist weder innovativ noch mutig, und die Ausstellung erscheint am Ende mehr wie die
Vorstudie zu einer wirklich interessanten, künftigen Schau, für die das Eis
erst noch gebrochen werden musste."
(Bild: Is Fashion Modern? Weißes T-Shirt. von Kristin-Lee Moolman und IB Kamara. Moma)