Efeu - Die Kulturrundschau - Archiv

Literatur

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Efeu - Die Kulturrundschau vom 16.02.2019 - Literatur

Literatur hat im digitalen Zeitalter schnellen Zugriff auf Archive und Textbausteine, schon feiert man die Copy-Paste-Literatur als neuartigen literarischen Ausdruck unserer Zeit, sieht den Begriff vom Autor als schaffenden Genius endlich als obsolet zu den Akten gelegt. In der NZZ zügelt Felix Philipp Ingold die Pferde etwas und mahnt zur Besonnenheit: Alles nicht so neu wie es aussieht. "Es lag und es liegt ganz einfach in der Natur der Sache, dass das Schreiben sich als ein Akt des Nachschreibens, des Überschreibens, des Fortschreibens vollzieht. ... Auch wenn das Kopieren und Neu-Zusammenfügen an sich keine 'schöpferische' Leistung darstellt, ist es doch jedes Mal auf jemanden angewiesen, der entscheidet, was zu kopieren ist und wie es anschließend kompiliert werden soll. Kein Kompilat gleicht dem andern, jeder Kompilator legt ein unverwechselbares Werk vor."

Weitere Artikel: Friederike Gräff hat für die taz ein großes Gespräch mit Judith Kerr geführt. Jan Wiele (FAZ) und Felix Stephan (SZ) haben Sandra Richters Einführung als neue Direktorin des Deutschen Literaturarchivs besucht. Richter wolle sich künftig insbesondere auch spezifisch digitale Materialien und Nachlässe konzentrieren, erfahren wir. Anne Backhaus spricht für die SZ mit der Essayistin Sheila Heti unter anderem über ihren Entschluss, keine Mutter zu werden. Der Bayerische Rundfunk hat eine Hörspieladaption von Virginie Despentes' Roman "Apokalypse Baby" online gestellt.

Besprochen werden unter anderem Tanja Maljartschuks "Blauwal der Erinnerung" (Standard, Welt), Barbara Zemans "Immerjahn" (NZZ), Joshua Ferris' "Männer, die sich schlecht benehmen" (NZZ), John Wrays "Gotteskind" (Standard) und Julian Barnes' "Die einzige Geschichte" (FAZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 15.02.2019 - Literatur

Sanfter Ärger um die Nominierungen zum Leipziger Buchpreis: Hier haben wohl Buddys Buddys etwas Gutes getan, schreiben Tania Martini und Dirk Knipphals in der taz. "Der Künstler Celan war offenbar anders als der Privatmann", schreibt Paul Jandl in der NZZ, nachdem er einen Blick in die Briefe Paul Celans werfen konnte, die im März versteigert werden sollen. Für ZeitOnline plaudert (und singt) Timo Feldhaus mit Dirk von Lowtzow, im Hauptberuf Sänger bei Tocotronic, der mit "Aus dem Dachsbau" (aktuelle Besprechungen heute online bei NZZ und im Tagesspiegel) nun auch ein Buch vorgelegt hat. In der SZ gratuliert Ulrich Baron dem Groschenheft-Dauerbrenner "Perry Rhodan" zum Erscheinen des 3000. Heftes innerhalb der Hauptreihe, der es nie ganz geglückt ist, über die Grenzen der Fankultur hinaus Einfluss zu gewinnen: "Trotz ihrer Milliardenauflage ist die Serie ein erratischer Block inmitten der globalen Populärkultur."

Besprochen wird unter anderem Jaroslav Rudišs "Winterbergs letzte Reise" (Tagesspiegel).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 14.02.2019 - Literatur

Das Logbuch Suhrkamp bringt ein Gedicht von Friedrich Ani. Besprochen werden unter anderem eine Zusammenstellung von Joseph Roths Briefen und Feuilletons aus Paris (NZZ) und Kenah Cusanits "Babel" (taz).

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Efeu - Die Kulturrundschau vom 13.02.2019 - Literatur

Jan Kedves erklärt in der SZ, warum KiWi den deutschen Titel von Joseph Cassaras Roman "The House of Impossible Beauties", der vom Zusammenhalt der queeren New Yorker Szene der 80er erzählt, in letzter Minute von "Das Haus Xtravaganza" zu "Das Haus der unfassbar Schönen" geändert hat: Das queere, aus dem Dokumentarfilm "Paris is Burning" bekannte New Yorker "House Xtravaganza" störte sich am ursprünglichen Titel, "denn er könnte die Vermutung nahelegen, das Buch beschreibe die wahre Geschichte des House of Xtravaganza. Dem ist nicht so. Obwohl seine Figuren so heißen wie Mitglieder, die es im House of Xtravaganza tatsächlich einmal gegeben hat."

Weitere Artikel: Elfriede Jelinek protestiert mit einem Text gegen die Sozialpolitik der österreichischen Regierung, melden Standard und die Presse. Die Dichterin Tua Forsströms rückt auf den Posten der aus der Schwedischen Akademie zurückgetretenen Katarina Frostenson nach, meldet die NZZ mit dpa. Für die taz hat Jan Jekal Takis Würgers Berliner Lesung aus seinem Roman "Stella" besucht.

Besprochen werden unter anderem Jonathan Lethems "Der wilde Detektiv" (NZZ), Aura Xilonens Boxer- und Immigrantenroman "Gringo Champ" (Standard), Katharina Mevissens Debütroman "Ich kann dich hören" (SZ) und Christina Hesselholdts "Gefährten" (FAZ).

Außerdem frisch: Thomas Wörtches Leichenberg mit aktuellen Krimi-Empfehlungen.

Efeu - Die Kulturrundschau vom 12.02.2019 - Literatur

Witzig: Zum 30. Todestag von Thomas Bernhard hat die Presse Bernhards Städtebeschimpfungen zumindest für Österreich auf einer interaktiven Karte zusammengefasst. Ganz gut findet es Ronald Pohl im Standard derweil, dass die alten Konflikte um Bernhard sich zusehends legen: "Mit der sozialen Wirklichkeit in diesem Land haben Bernhards Bücher immer weniger zu schaffen. Doch vielleicht verhilft ihnen gerade dieser Umstand zu neuer Anteilnahme: Indem die Tagespolemik verstummt, verschafft sie dem existenziellen Schrei Gehör."

Schriftsteller Alain Claude Sulzer plädiert in der NZZ für den engagierten Erwerb vieler Kochbücher und geht selbst mit leuchtendem Beispiel voran: "In meinem Besitz befinden sich rund zweihundert Kochbücher." Aber: "Die meisten habe ich nach dem ersten Durchblättern nicht mehr oder nur ganz selten in die Hand genommen."

Besprochen werden unter anderem Barbara Honigmanns "Georg" (Berliner Zeitung, SZ, FAZ), Theresa Prammers "Auf dem Wasser treiben" (Presse), Clemens J. Setz' Erzählungsband "Der Trost runder Dinge" (NZZ), Jesse Jacobs' Comic "Crawl Space" (Tagesspiegel), John Lanchesters "Die Mauer" (Presse) und Artur Beckers "Der unsterbliche Mr. Lindley" (FAZ).

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Efeu - Die Kulturrundschau vom 11.02.2019 - Literatur

Der Brexit beschert den britischen Buchhandlungen ein gutes Geschäft, schreibt Marion Löhndorf in der NZZ. Nicht nur Sachbücher zum Thema stapeln sich in den Auslagen, auch die Romanciers waren in den letzten zwei Jahren äußerst fleißig an den Schreibmaschinen. Unter anderem Ian McEwan, John Lanchester, Sam Byers und Douglas Board haben in ihren jüngsten Romanen den Brexit mehr oder weniger verklausuliert: "Während die Verkaufszahlen von George Orwells '1984' nach Trumps Wahl zum Präsidenten massiv anstiegen, schreiben die Briten ihre Horrorszenarien jetzt selber neu." Doch nicht nur Dystopien gibt es zu lesen, sondern auch Romane über die Gegenwart: Sie schlagen "sanftere, eher auf Ausgleich bedachte Töne an. ... In Anthony Cartwrights 'The Cut' (2017) etwa versuchen Repräsentanten des Leave- und des Remain-Lagers einander in alternierenden Kapiteln zu verstehen; dabei zeigt sich wieder einmal: Der Brexit dreht sich um Klassengrenzen und letztlich auch um Identität. Das Persönliche beherrscht das Politische."

Weiteres: Paul Jandl erinnert in der NZZ an den vor 30 Jahren gestorbenen Thomas Bernhard. Der Standard bringt dazu einen Abdruck aus Sepp Dreissingers Bernhard-Buch "Immer noch Frost". Besprochen wird im Standard außerdem der von André Heller herausgegebene Band "Thomas Bernhard, Hab & Gut. Das Refugium des Dichters". Noch immer zum Nachhören gibt es beim Dlf Kultur eine Lange Nacht über den österreichischen Schriftsteller.

Besprochen werden unter anderem ein morgen bei Arte online gehender Porträtfilm über Paul Auster (taz), Olja Savicevics "Sänger in der Nacht" (Tagesspiegel), Ute Krögers "Viele sind sehr sehr gut zu mir. Else Lasker-Schüler in Zürich 1917-1939" (NZZ), Horst Bredekamps "Aby Wartburg, der Indianer" (Tagesspiegel) und Philipp Schwenkes "Das Flimmern der Wahrheit über der Wüste" (SZ).

In der online nachgereichten Frankfurter Anthologie schreibt Jakob Hessing über Else Lasker-Schülers "Mein Volk":

"Der Fels wird morsch,
Dem ich entspringe
Und meine Gotteslieder singe...
..."

Efeu - Die Kulturrundschau vom 09.02.2019 - Literatur

"Verunglimpung des Andenkens Verstorbener": Der Anwalt Karl Alich hat Strafanzeige gegen Takis Würger eingereicht. Damit wird die Debatte um Würgers Roman "Stella" nun in den Gerichten ausgetragen. Konkret geht es um 15 Stellen in dem Roman, in denen Zitate über die Titelfigur Stella Goldschlag aus sowjetischen Militärtribunals zusammengestellt werden. Damit würden "antisemitische Parolen" bemüht, so Alich, der mit dieser Anzeige "einen Rechtsstreit von kulturpolitischer Bedeutung initiiert haben könnte", schreibt Hubert Spiegel in der FAZ. Wenn die Staatsanwaltschaft tatsächlich Anklage erheben sollte, "würde es um das Verhältnis von Kunstfreiheit und Persönlichkeitsrechten gehen. Eine strikte Trennung von Fakten und Fiktionalität, wie sie zumal zeitgenössische Romane selten vornehmen, wird ein Gericht dann kaum durchziehen können. Wenn es um etwaige Verletzungen von Persönlichkeitsrechten geht, wiegt zudem schwer, dass Würgers Aktenfunde im Landesarchiv Berlin liegen und prinzipiell für jeden einsehbar sind." Dirk Knipphals mutmaßt in der taz: "Falls es zur Verhandlung kommt, könnte die Seite der Verteidigung dagegen argumentieren, dass in einem Roman zitierte historische Dokumente stets Teil des Romans sind, also eben doch durch Kunstfreiheit gedeckt."

Alich vertritt in dem Streit die Witwe des 2014 verstorbenen Journalisten Ferdinand Kroh, der Stella Goldschlags publizistische Persönlichkeitsrechte geerbt hat, nachdem er einen Film über sie gedreht hatte. Kroh ist eine tragische Figur, meint Marc Reichwein, der für die Literarische Welt recherchiert hat und auf einen Geschichts-Journalisten gestoßen ist, dessen Karriere zunächst steilen Aufwind hatte, der sich in seinen letzten Jahren aber zusehends erratischer gerierte und auch bei dubiosen bis antisemitischen Quellen keine Berührungsängste kannte. "Die Diskrepanz zwischen dem frühen Kroh, der den jüdischen Widerstand gegen Hitler als einer der Ersten hierzulande überhaupt thematisierte, und dem späten Kroh, der bedenkenlos codiertes antisemitisches Verschwörungsvokabular benutzt, werden im Laufe seines publizistischen Lebens immer größer."

Nach dem Menasse-Skandal "werden wir auf den nächsten deutschsprachigen EU-Roman wohl lange warten müssen", glaubt Andreas Platthaus im Leitartikel auf der ersten Seite der FAZ. Was aber vielleicht nichts unbedingt Schlechtes sein muss: "Brauchen wir überhaupt einen dezidierten literarischen Einsatz für Europa? Ist nicht vielmehr jeder gelungene Roman über irgendein europäisches Land ein willkommener Mosaikstein bei der Ausschmückung des vielbeschworenen 'gemeinsamen Hauses'?"

Am 12. Februar vor 30 Jahren ist Thomas Bernhard gestorben. Die Literarische Welt hat im Betrieb nach Notizen zum Verhältnis zu Bernhard gefragt und unter anderem von Clemens J. Setz, Jaroslav Rudiš und Kathrin Schmidt Antwort erhalten. David Schalko gibt zu Protokoll, dass der Schriftsteller den Österreichern auch heute noch "im Nacken sitzt." Aber: "Bernhard wird heute in erster Linie als komödiantischer Autor gelesen. Und dennoch gelingt es den Vereinnahmern nicht, ihm damit seinen Stachel zu ziehen." Dlf Kultur bringt zum Bernhard-Jubiläum eine Lange Nacht von Sabine Fringes.

Weitere Artikel: Für die NZZ porträtiert Claudia Mäder den französischen Literatur-Shooting-Star Édouard Louis. Online nachgereicht, wirft Oliver Jungen in der FAZ einen Blick auf einige kürzlich aufgetauchte Briefe Paul Celans. Karl Corino schildert in der NZZ Robert Musils Fitnessprogramm. Für den Freitag hat Götz Eisenberg den Schriftsteller Wilhelm Genazino bei seinen Lesungen in der JVA Butzbach begleitet. Für die FAZ hat Literaturwissenschaftler Ingo Uhlig nachgeblättert, wie sich die Energiewende in deutschen Romanen niederschlägt.

Besprochen werden unter anderem Clemens J. Setz' neuer Erzählungsband "Der Trost runder Dinge" (SZ, Zeit), Alice Oswalds Gedichtband "46 Minuten im Leben der Dämmerung" (NZZ), Lavinia Greenlaws "Eine Theorie unendlicher Nähe" (NZZ), Martin Amis' Essayband "Im Vulkan" (NZZ), Lina Wolffs "Die polyglotten Liebhaber" (Tagesspiegel), Tanja Maljartschuks "Blauwal der Erinnerung" (Literarische Welt) und Franz Hessels autobiografischer Roman "Der Kramladen des Glücks" (FAZ)

Efeu - Die Kulturrundschau vom 08.02.2019 - Literatur

Mona Sarkis hat ihr Tell-Interview mit Linguisten Hossam Abouzahr über die Krise des Hocharabischen (unser Resümee) zu einem Feature für die NZZ ausgebaut.  Wieland Freund (Welt) und Anna Basener (ZeitOnline) schreiben Nachrufe auf Rosamunde Pilcher. Besprochen werden eine Ausstellung in Leipzig mit Buchkunst der tschechischen Avantgarde (FAZ), T.C. Boyles "Das Licht" (Zeit), Hannes Köhlers "Ein mögliches Leben" (online nachgereicht von der FAZ), Jeffrey Eugenides' Erzählungsband "Das große Experiment" (SZ) und Gunter Hofmanns Biografie über Marion Gräfin Dönhoff (FAZ).

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Efeu - Die Kulturrundschau vom 07.02.2019 - Literatur

Besprochen werden Bücher aus dem Nachlass von Aglaja Veteranyi (NZZ), Simone Meiers "Kuss" (taz), Ruska Jorjolianis "Du bist in einer Luft mit mir" (ZeitOnline), Barbara Zemans "Immerjahn" (Standard), Georg Aeschts Neuübersetzung von Liviu Rebreanus "Der Wald der Gehenkten" (SZ) und Tomas Espedals "Bergeners" (FAZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 06.02.2019 - Literatur

Das literarische Ungarn hält sich am Dichter Endre Ady fest, der vor hundert Jahren gestorben ist, berichtet Wilhelm Droste in der NZZ. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs galt Ady als Symbol für einen Neubeginn: "Die Souveränität des Endre Ady strahlt bis in die heutige Zeit, weil er sich von niemanden vereinnahmen ließ. Die reaktionäre Rechte griff er mutig und offen an, die linken und liberalen Freunde schüttelte er immer wieder ab. Auch auf ihre Positionen wollte er sich nicht reduzieren lassen. Für die politische Mitte war seine Lebensführung zwischen Eros und Alkohol abstossend provokativ. Der absolut Heimatlose aber suchte sprachlich wie auch biografisch nach Ankunft. Das machte ihn, der sich mit nichts bleibend identifizieren konnte, zu einer Identifikationsfigur aller Suchenden."

Weiteres: Im Logbuch Suhrkamp erzählt Krimi-Autorin Simone Buchholz sehr schön vom Abenteuer einer flüchtigen Nacht und einer daraus folgenden, ebenso flüchtigen Freundschaft, die sich allmählich festigt. Marion Löhndorf würdigt in der NZZ Charles M. Schulz' Cartoonklassiker "Peanuts", dessen Welt bevölkert ist von "Wiederholungstätern und Unglückssüchtigen". In der NZZ erinnert sich die Schriftstellerin Dana Grigorcea an ihre Lektüren von Otfried Preusslers "Die kleine Hexe". In Magnus Klaues böser Jungle-World-Kolumne "Lahme Literaten" ist diesmal die Dichterin Ursula Krechel fällig. Katrin Hillgruber schreibt im Tagesspiegel zum Tod der Schriftstellerin Leonie Ossowski.

Besprochen werden unter anderem ein von Arte online gestelltes Filmporträt über T.C. Boyle (FAZ), ein Abend mit dem Dichter Adam Zagajewski in Berlin (FAZ), Günter Kunerts bereits in der DDR verfasster, aber erst jetzt veröffentlicher Roman "Die zweite Frau" (Berliner Zeitung), Kristen Roupenians "Cat Person" (Standard), Jan Drees' "Sandbergs Liebe" (ZeitOnline), Matthias Nawrats "Der traurige Gast" (Welt), neue Comics von Frida Nilsson und Mikael Ross (NZZ), Joan Didions Gesprächsband "Dinge zurechtrücken" (SZ) und ein Band mit Samuel Becketts späten Briefen (FAZ).
Stichwörter: Ady, Endre, Ungarn