Stichwort

Daimler

55 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 4
9punkt 14.12.2020 […] Kinder beschenkt." Es ist zwar vielleicht nicht ganz Thema einer Feuilleton-Debattenrundschau, aber Timo Daums heise.de-Artikel über die neue S-Klasse von Daimler liest sich einfach zu interessant: Vom Traum des autonomen Fahrens habe Daimler längst Abschied genommen, so Daum, auch andere hochfliegende Zukunftspläne wurden stillschweigend eingespart: "Die neue S-Klasse zeigt, in welche Richtung es […] n erinnernd, verkaufen an Firmen (dank Dienstwagenprivileg) und an solvente Männer, deren Durchschnittsalter bei 55 Jahre liegt. Ausfahrbare Griffe, aber kein batteriebetriebenes Modell in Sicht: Daimler fährt sich selbst und ganz allein in die Bedeutungslosigkeit, wird bald eher wie Bugatti oder Maybach zum Nischenhersteller." […]
Efeu 15.08.2020 […] Searle, In wake of, 2014. Manchester Art GalleryVictor Sattler hat für die FAZ die Ausstellung "31: Women" im Berliner Haus Huth besucht, eine Schau von 31 Künstlerinnen aus sechzehn Ländern, die die "Daimler Art Collection"  versammelt hat. Vorbild war eine gleichnamige Ausstellung aus dem Jahr 1943 in New York, die Marcel Duchamp und Peggy Guggenheim kuratiert hatten. Jetzt also wieder 31 Frauen. Sattler […] Foto an. Ein Sicherheitsmann, der nach dem Lockdown seinen ersten Arbeitstag hat, bleibt ehrfürchtig davor stehen. 'Schwarze Magie', sagt er begeistert. Die Kunsthistorikerin Kathrin Hatesaul von Daimler erklärt ihm, dass es sich um ein Christus-Motiv à la Holbein handele, gleichzeitig um eine Kapitalismus-Kritik, weil der Künstlerin hell abgesetzte Goldmünzen durch die Finger rutschen. Das lässt er […]
9punkt 10.02.2018 […] wirst offener werden." Mit dieser Binsenwahrheit bewarb die PR-Abteilung von Daimler in China einen neuen Mercedes. Das Dumme: Der Spruch ist vom Dalai Lama.  Hendrik Ankenbrand berichtete gestern im Wirtschaftsteil der FAZ von den zahllosen Kotaus, die der Konzern seitdem vollführt hat, nachdem die Pekinger Volkszeitung Daimler als "Volksfeind" beschimpft hatte: "Am Mittwoch entschuldigte sich Vorstandschef […] Vorstandschef Dieter Zetsche persönlich. In einem Brief an Chinas Botschafter in Berlin, Shi Mingde, den auch Daimlers China-Vorstand Hubert Troska unterzeichnete, bat Zetsche zum zweiten Mal 'aufrichtig' bei China um Verzeihung. Dabei blieb es nicht. Daimler habe 'keine Absicht, in irgendeiner Weise Chinas Souveränität und territoriale Integrität in Frage zu stellen oder anzuzweifeln', legte Zetsche nach […] nach." Und damit ist der Entschldigungsbrief keineswegs zuende. China scheint die Abhängigkeit Daimlers von seinem Markt auszukosten. Eine Parteizelle gibt's in der chinesischen Filiale sowieso längst. […]