Stichwort

Lisa Eckhart

17 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 2
Efeu 14.08.2020 […] Auch der Tagesspiegel spricht mit der Kabarettistin und Romandebütantin Lisa Eckhart, deren Ausladung aus einer Hamburger Wettbewerbslesung nach "besorgten Warnungen aus der Nachbarschaft" in den letzten Tagen die Kulturdebatten bestimmt hat (weitere Gespräche bereits hier). Dass die Satire seit Trump doch ein Goldenes Zeitalter erlebe, hält sie für "Unsinn, weil sich jetzt die Politiker meiner Na […] absolut nicht ihre Aufgabe ist." Kein gutes Haar lässt SZ-Autor Jens-Christian Rabe - in einem Artikel zum Zustand des deutschen Humors und jenseits der Frage der Cancel Culture- an den Qualitäten Lisa Eckharts: "Eckharts ganzer Act... feiert in der ostentativen Wiederholung die allerbilligsten Klischees. Und typischerweise wird dabei in alter deutscher Kabarett-Tradition der gute alte Alltag der Vergangenheit […]
Efeu 11.08.2020 […] In der Berliner Zeitung verneigt sich Götz Aly vor Lisa Eckhart, die "ihr Publikum nicht mit ziemlich vorhersehbaren links-sozialen Witzeleien streichelt". Statt dessen stößt sie "den geneigten Zuschauer in gut verdeckte Fallgruben. Sie verstört, zudem stammt sie aus Österreich. ... Sie hat Erfolg. In wenigen Tagen erscheint 'OmamaÄ, ihr erster Roman. Aber der Erfolg einer ausländischen, irgendwie […] Eckharts für den 17. August angekündigtes Romandebüt "Omama" gelesen und erklärt: "Schon früher hat Lisa Lasselsberger, so ihr bürgerlicher Name, "hingewiesen auf die Differenz zwischen ihr und Lisa Eckhart. Diese Differenz wird auf den letzten Seiten von 'Omama' eklatant. Rassismus, Sexismus und Ausgrenzung werden deutlich abgewehrt. Die Erzählerin beklatscht die Ansichten ihrer Großmutter nicht." […] 'Nochtspeicher' mitgeteilt, 'dass man hinsichtlich der Einschätzung zu erwartender Gewalttätigkeiten nicht zwischen Warnungen und Drohungen unterscheide und bei der Absage einer Veranstaltung mit Lisa Eckhart bleibe'." Kurz: Der Nochtspeicher hat erst Eckharts Auftritt ohne Not abgesagt und anschließend vor der "bedrohlich um sich greifenden 'Cancel Culture'" gewarnt. So behält man seinen Kuchen und […]
Efeu 10.08.2020 […] Wende in der Aufregung um den veranstalterseitig abgesagten Auftritt der umstrittenen Kabarettistin Lisa Eckhart, die in Hamburg bei einem Lesewettbewerb ihren ersten Roman "Omama" vorstellen sollte: Der Nochtspeicher als erklärte in einer Pressemitteilung, es habe keine Drohungen aus der autonomen Szene gegeben: "Seit 2016 ist das Deplatforming bekanntlich fortgeschritten und die Atmosphäre aggressiver […] Angesichts der Erfahrung mit der Martenstein-Lesung und nach besorgten Warnungen aus der Nachbarschaft (nicht, wie inzwischen kolportiert, 'Drohungen') waren wir uns sicher, daß die Lesung mit Lisa Eckhart gesprengt werden würde, und zwar möglicherweise unter Gefährdung der Beteiligten, Literaten wie Publikum." Für begossene Pudel im Regen hält Dirk Peitz von ZeitOnline jene Kommentatoren, die sich […] Michael Hanfeld in der FAZ. Die Betreiber des Veranstaltungsortes "Nochtspeicher" haben inzwischen eine Erklärung veröffentlicht, so Hanfeld: "In dieser heißt es, man begrüße, 'dass die Ausladung Lisa Eckharts vom Harbour Front Literaturfestival zu einer öffentlichen Debatte führt, diese gesellschaftliche Debatte ist überaus wichtig, um der bedrohlich um sich greifenden 'Cancel Culture' Einhalt zu gebieten […]
Efeu 07.08.2020 […] Die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart sollte beim Harbourfront Literaturfestival in Hamburg ihren Debütroman vorstellen. Als die autonomen Szene Drohungen aussprach, sagten die Betreiber des Veranstaltungsortes Nochtspeicher Eckharts Auftritt ab, berichtet Gunda Bartels im Tagesspiegel. "'Es ist unseres Erachtens sinnlos, eine Veranstaltung anzusetzen, bei der klar ist, dass sie gesprengt […] dieses Werk verhindern, ist das eindeutig schiefgegangen." In der FAZ ist Michael Hanfeld empört und zitiert zustimmend den Kabarettisten Dieter Nuhr, der auf Facebook schrieb: "Der Künstlerin Lisa Eckhart ist Antisemitismus völlig fremd. Die Anschuldigung ist eine lächerliche Diffamierung. Der linke und der rechte Mob wünscht sich offenbar nun eine Kunst, die linientreu den eigenen Ideologien folgt […] passt, wird mundtot gemacht. Das Auftrittsverbot ist eine klare Entscheidung gegen die künstlerische Freiheit. Die fadenscheinige Begründung Antisemitismus soll das Ganze moralisch untermauern. Aber Lisa Eckhart ist keine Antisemitin. Sie ist nur nicht links genug. Der Vorwurf des Antisemitismus ist lediglich der perfide Versuch, eine politisch verdächtig eigenständig denkende Person zu diskreditieren." […]