Stichwort

Erinnerungspolitik

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Magazinrundschau 10.12.2013 […] Antisemiten stets zwischen 10 und 15 Prozent. Im Jahre 2010 erhöhte sich der Anteil sprunghaft auf 28 Prozent. Ernő Kardos sprach mit Kovács über mögliche Gründe und über die Auswirkungen staatlicher Erinnerungspolitik. "Den Grund für den sprunghaften Anstieg sehe ich im Auftauchen der Jobbik-Partei mit einer kaum verborgenen antisemitischen Rhetorik in der Öffentlichkeit und in der politischen Arena. Das ermutigte […] bekräftigte der Außenminister den Standpunkt der Regierung, nach dem auch der ungarische Staat für den Holocaust verantwortlich ist. Es ist wichtig, welche Konsequenzen die staatliche daraus Erinnerungspolitik zieht, ob diese Position in den Reden, bei symbolischen Ereignissen, in den Schulbüchern und bei Veranstaltungen des kommenden Erinnerungsjahres auftaucht und wie dies passieren wird. Erinne […]
Magazinrundschau 03.11.2013 […] gesellschaftlichen Ereignisse der letzten anderthalb Jahrhunderte." Der Politologe György Földes meint dazu im Interview mit Róbert Friss: "So wird die Nation in die Vergangenheit eingesperrt... Die Erinnerungspolitik hat sich in ihrem Wesen nicht geändert: die rechte Tradition bildet ihre alleinige Grundlage. Sie macht aus dem Ersten Weltkrieg so etwas wie einen Präventivkrieg, der Trianon vermeiden sollte […] sollte. Und der Grund für Ungarns Teilnahme im Zweiten Weltkrieg ist - nach dem verdienstvollen Kampf gegen die Türken -, dass wir Europa vor dem Kommunismus beschützen wollten. Diese Erinnerungspolitik ist die Politik des kalten Bürgerkriegs." […]