Stichwort

Ralph Giordano

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Efeu 11.12.2014 […] Trauer um Ralph Giordano: taz-Autor Jan Feddersen kritisiert in seinem Nachruf zwar Giordanos späte Stellungnahmen zum Islam, aber "dabei hatte er in einem Punkt vollkommen recht, nämlich damit, dass das Jüdische nicht nur bei vielen Deutschen verhasst war und ist, sondern auch bei Muslimen. Ging es aber um Antisemitismus, verfiel Giordano nicht in einen Klageton, sondern einen - bis ins hohe Alter […] Kampf immer lieber in Vorhand ging." Die Jüdische Allgemeine feiert Giordano als ihren "dienstältesten Kollegen". Engagiert wurde er 1948 vom Günder der Zeitung mit dem schönen Namen Karl Marx: "Ralph Giordano arbeitete als Reporter und Kommentator, ab 1958 war er Berichterstatter der beginnenden NS-Prozesse vor deutschen Schwurgerichten. Auch nach 1966, als mit dem Tod von Karl Marx die traditionsreiche […]
Magazinrundschau 01.09.2010 […] der FAZ-Feuilletonchef Patrick Bahners, der in einer Berliner Rede auf die große Islam-Debatte des Perlentauchers vor drei Jahren eingeht. Und die Islamkritiker Ayaan Hirsi Ali, Necla Kelek und Ralph Giordano sind die heutigen Treitschkes, so Bahners weiter und zitiert den Historiker Heinrich von Treitschke, der 1879 verkündet hatte: "Bis in die Kreise der höchsten Bildung hinauf, unter Männern, die […] man auch den heutigen Islamkritikern stellen: "Nicht wie aus einem Munde, aber immer lauter ertönt es heute: Der Islam ist das Problem. Was haben diejenigen gewollt, die diese Parole lancieren? Ralph Giordano und Henryk M. Broder sind redegewaltige Männer. Aber sie haben wohl kaum geglaubt, dass sämtliche Muslime deutscher Nationalität nach Lektüre der Autobiografie von Ayaan Hirsi Ali vom Glauben abfallen […]