Stichwort

Giorgione

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Efeu 03.05.2016 […] Giorgiones wunderbar zwartes Porträt eines junges Mannes. Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz. Je intensiver man sich mit Giorgione befasst, umso rätselhafter wird er, meint Alexander Menden in der SZ nach seinem Besuch der Ausstellung, die die London Royal Academy dem Renaissancemaler und seinem Kreis widmet: "Giorgione, der langsam arbeitete und 1510 mit erst 32 Jahren in Venedig […] Venedig starb (vermutlich an der Pest), ist von allen großen Malern der italienischen Renaissance der am schwersten fassbare: Giorgio Vasari spricht von einer 'geistigen Lebendigkeit' und einer 'schrecklichen Beweglichkeit der Dinge' in Giorgiones Bildern. Was die ihm zugeschriebenen Porträts vor allem vereint, ist jedoch eine träumerische, verschattete, zuweilen melancholische Verinnerlichung des Ausdrucks […] Kunstverein (taz), die Ausstellung "Rita McBride - Gesellschaft" in der Kunsthalle Düsseldorf (FAZ), die Ausstellung "Rotraut - Bilder und Skulpturen" im Alten Straßenbahndepot Jena (FAZ) und die Giorgione-Ausstellung in der Royal Academy of Arts in London (SZ). […]
Efeu 11.01.2016 […] Es mag keine Beweise dafür geben, dass Dürer und Giorgione sich kannten, dennoch sind sie sich in Venedig begegnet, davon ist Laszlo F. Földenyi in der NZZ überzeugt. Neben einigen offiziellen Treffen, für die Földenyi Indizien sammelt, beschreibt er einen Atelierbesuch Dürers bei Giorgione, wo er "Das Gewitter" sah, ein Gemälde, das ihn zutiefst beeindruckt und verwirrt haben musste, weil es keine […] keine verständliche Geschichte erzählt: "Ein fantastischer Raum, mag Dürer zu Giorgione gesagt haben. Ein Raum der Phantasie also. Denn mag er noch so realistisch erscheinen, es ist ein Raum der Phantasie, in dem alles in einer Weise real ist, dass es als Ganzes dennoch etwas Traumhaftes hat. Alles ist so vertraut, und doch sucht man vergeblich nach einem umfassenden Sinn. Vermutlich entstand in Dürer […] Dürer bei der Betrachtung des 'Gewitters' zum ersten Mal eine klare Vorstellung dessen, was Melancholie sei." (Bild: Giorgione "Das Gewitter", um 1508, Gallerie dell'Accademia) Weitere Artikel: Sebastian Borger (FR) kommt erleichtert aus dem Londoner Victoria & Albert Museum, das in seiner neu konzipierten Galerie "Europa 1600-1815" keinen Gegensatz zwischen Kontinent und Großbritannien aufmacht. Besprochen […]
Feuilletons 05.06.2004 […] Parkanlagen als "Signal für neue Wege". Besprochen werden die Giorgione-Ausstellung im Kunsthistorischen Museum in Wien, die Kasseler Uraufführung der Oper "Johann Faustus" nach dem Libretto von Hanns Eisler, Gounods "Romeo et Juliette" im Münchner Nationaltheater, Iciar Bollains Film "Te doy mis ojos" und Bücher - unter anderem Giorgio Agambens neuer Essay "Ausnahmezustand", Christian Uetz' Gedichtband […] absoluten Originals. Und dieses absolute Original, das der Attentäter an die Stelle der matten Reproduktion rücken möchte, ist er selbst." Außerdem in der Samstagsbeilage: Adolf Max Vogt findet bei Giorgio de Chirico die Obsession der Architektur. Der designierte Büchner-Preisträger Wilhelm Genazino nähert sich Hans Falladas "mangelnden Sicherheitsabstand zur Wirklichkeit" (es handelt sich hier um den […]