Stichwort

Cornelius Gurlitt

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9punkt 08.04.2014 […] zum neuen Gurlitt-Deal, der besagt, dass Gurlitt seine Sammlung zwar zurückerhält, sie der Provenienzforschung aber zugänglich macht: "Damit hat sich die Ausgangslage endgültig zugunsten von Cornelius Gurlitt gewandelt, der den von seinem Vater, dem NS-Kunsthändler Hildebrand Gurlitt, übernommenen Bilderschatz seit jeher als sein eigen ansah." Heribert Prantl findet in der SZ die Einigung dagegen […] noch komplizierter geworden, weil Recht und Moral sich stritten und die Staatsanwaltschaft mit Strafrechtsparagrafen nicht mehr weiter kam." Lucas Wiegelmann traut in der Welt der Wandlung von Cornelius Gurlitt nicht, der seine Bilder jetzt freiwillig auf Raubkunstverdacht prüfen lassen will. In der FAZ begrüßt Rose-Maria Gropp den Kompromiss. Die Mittel des Deutschen Filmförderfonds (DFFF), der Deutschland […]
9punkt 28.03.2014 […] Peter Dittmar klingt in der Welt nicht zufrieden in seinem Kommentar zu den neuen Enthüllungen von SZ und Co. zu Cornelius Gurlitt und weist auf eine Besonderheit des Gurlitt-Falls hin. Normalerweise würden Restititutionsfälle von Anwälten aufgebracht, die auf Klägerseite über Provisionen mit verdienen wollten. Bei Gurlitt sei die Sache andersherum, die beklagte Seite halte das Heft in der Hand: "Das […] Das verrät das Einbeziehen des Rechercheteams von SZ, NDR und WDR." Überschrift von Dittmars Artikel: "Anfang vom Ende eines Skandals." Brigitte Werneburg möchte in der taz vor allem nicht Cornelius Gurlitt die Entscheidung überlassen, welche der von ihm gehorteten Werke Raubkunst sind und zurückgegeben werden müssen, sondern Provenienzforschern. In der SZ zeigt sich Heribert Prantl im Fall Gurlitt […] Anwendung des Rechts hat dazu geführt, dass die Wahrheit über die Bilder und ihr Schicksal entdeckt wurde oder entdeckt werden kann." Außerdem: Julia Voss begrüßt für die FAZ die Meldung dass Cornelius Gurlitt zur Restitution von Kunstwerken bereit sind, geraubt wurden, obwohl er rechtlich dazu nicht verpflichtet ist, aber sie hat auch noch eine Frage: "Bis heute ist unbekannt, ob der Matisse und einige […]
9punkt 12.02.2014 […] Im Tagesspiegel berichtet Nicola Kuhn von einem weiteren Fund aus dem Erbe des Nazi-Kunstsammlers Gurlitt: In dem Salzburger Haus von Cornelius Gurlitt wurden sechzig Gemälde gefunden, darunter Arbeiten von Monet, Renoir und Picasso: "Es lag nahe, dass es andere Depots geben müsste, in denen Gemälde und auch Skulpturen lagern, da die Sammlung des Nazi-Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt sehr viel größere […] größere Bestände umfasst als jene leicht lagerbaren Papierarbeiten, die der Sohn in den eigenen vier Wänden hortete. Sonderbarerweise geriet das österreichische Domizil, in dem Cornelius Gurlitt jahrelang gelebt hatte, bald schon wieder aus dem Blick." In der SZ beleuchten Catrin Lorch, Ira Mazzoni und Kia Vahland die Hintergründe und fragen, wieso Gurlitt eigentlich davon ausgeht, die Bilder gehörten […]