Stichwort

Helga Hirsch

19 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 2
Feuilletons 08.04.2005 […] Auf den Tagesthemenseiten geht es heute um die Erinnerung an die Vertreibung. Der Historiker Norbert Frei und die Publizistin Helga Hirsch streiten darüber, ob die Vertreibung in Deutschland verdrängt wurde oder nicht. Frei hat "das Gefühl, dass die 68er ihre sich wandelnden politischen Stimmungen zum Gradmesser der Stimmungslage der Republik machen. Das ist eine Allmachtsfantasie - nur weil die 68er […] 68er damals über die Vertriebenen nicht gesprochen haben und sich dafür heute geißeln, bedeutet das nicht, dass gesellschaftlich nicht über die Vertreibung gesprochen worden ist." Helga Hirsch findet dieses Bild "zu holzschnittartig". Sie erinnert an den SPD-Politiker Uwe-Karsten Heye. "Seine Mutter hat in der Familie nie über die Flucht gesprochen. Kurz vor ihrem Tod überreichte sie dem Sohn 17 eng […]
Feuilletons 16.08.2003 […] plötzlich die Stadt. Man ist allein in einem eigenartigen, nie gesehenen Labyrinth, zwischen dessen Stelen gerade einen Meter breite Pfade hindurchführen." Worum es bei dem Mahnmal geht, erzählt Helga Hirsch in einem ungemein beeindruckenden Porträt des polnischen (heute amerikanischen) Juden Norman Salsitz, der den Deutschen Rache schwor: "Sein Wunsch nach Vergeltung, pflegt Norman Salsitz zu behaupten […] Lew Kerbel, dem wir den Chemnitzer Marx-Kopf verdanken. Werner Spies schreibt zum Tod des Kunsthistorikers Kirk Varnedoe. In Bilder und Zeiten (wenn man so sagen darf) werden neben dem Text von Helga Hirsch über Norman Salsnitz Prosastücke von Ror Wolf vorabgedruckt. Auf der Medienseite meldet Jürg Altwegg, dass die Schweizer Gruppe Ringier einen deutschsprachigen New Yorker unter Leidung des […]