Stichwort

Jürgen Holtz

11 Presseschau-Absätze
Efeu 21.01.2019 […] enblicke erlebt. Vor allem Jürgen Holtz als Galilei - "nackt, voller Würde, unvergesslich": "Man sieht seinem Körper die 86 Jahre an, sieht Falten, Lebensspuren. Brecht hat sich seinen Vernunfthelden als prächtigen Mann vorgestellt. Jürgen Holtz gibt ihm eine Kraft, die nichts Triumphierendes hat und deswegen umso überzeugender wirkt, nicht entblößt, sondern selbstverständlich in sich ruhend. Diesem […] Nackte Erkenntnis: Jürgen Holtz in Frank Castorfs "Galilei". Foto: Matthias Horn / Berliner Ensemble Wirklich sinnvoll lasse sich Bertolt Brechts Vernunftsromantik nicht mit Antonin Artauds Theater der Grausamkeit paaren, stellt Jens Bisky fest. Trotzdem hat er in Frank Castorfs sechsstündiger Inszenierung des "Galileo Galilei" am Berliner Ensemble bei aller Raserei auch wunderschöne Theateraugenblicke […]
Efeu 17.03.2015 […] Auch Rüdiger Schaper schließt sich im Tagesspiegel dem allgemeinen Kritiker-Credo zu Claus Peymanns Inszenierung von Thomas Bernhards "Macht der Gewohnheit" am Berliner Ensemble an: Hauptdarsteller Jürgen Holtz ist großartig, auch das Bühnenbild, lediglich die Regie ist lauwarm temperiert. Und ein bisschen packt ihn auch die Melancholie: "Man kann an diesem Stück gut erkennen, was sich in den vergangenen […] Bühne schreiben." Und Mounia Meiborg (SZ) beobachtet: "Peymann interessiert sich vor allem für die Fragen nach Vergeblichkeit und Scheitern. Eine zärtliche Melancholie liegt über der Bühne." (Bild: Jürgen Holtz in Thomas Bernhards "Macht der Gewohnheit". Foto: Monika Rittershaus) Weitere Artikel: Cornelia Geißler (Berliner Zeitung) porträtiert den Regisseur Eike von Stuckenbrok. In der taz bringt Stefan […]
Efeu 16.03.2015 […] Jürgen Holtz, Karla Sengteller in Thomas Bernhards "Macht der Gewohnheit". Foto: Monika Rittershaus Mit seiner Inszenierung von Thomas Bernhards "Macht der Gewohnheit" am Berliner Ensemble schließt Claus Peymann nach langen Jahren die letzte Lücke in seiner Sammlung von Bernhard-Stücken, erklärt Wolfgang Behrens in der nachtkritik. Großes Lob geht an Karl-Ernst Herrmann (Bühnenbild) und Jürgen Holtz […] zurück - und etwas weniger planen Bühnenrealismus." Dieses Stück handelt von der "Unerforschlichkeit der Kunst", schreibt Dirk Pilz in der Berliner Zeitung und ist ebenfalls des Lobes voll für Jürgen Holtz: Dieser sei "ein Ereignis". Nur FAZ-Rezensentin Irene Bazinger schliefen die Füße ein: "Kein vitales Tempo, kein existentielles Lüftchen, keine surrealen Turbulenzen - einfach nur Forelle flau." […]