Stichwort

Ira

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Magazinrundschau 10.05.2021 […] Sache - das vereinte Irland - gefordert, die trotz aller Rhetorik von der IRA gar nicht mit vollem Herzen verfolgt wurde. Sie schien immer zu Verhandlungen bereit zu sein. Saßen wirklich so viele IRA-Freiwillige im Gefängnis, starben so viele ihrer Kameraden im Kampf oder im Hungerstreik für ein Verhandlungsergebnis, wie es die IRA-Strategie drei Jahrzehnte lang seit den frühen Siebzigern vorsah? Aber […] unpolitisch war, wie gern geschildert: "Die IRA war nicht, wie die britischen Medien gern behaupteten, völlig dogmatisch und unflexibel. Tatsächlich hielt sie immer Ausschau nach Möglichkeiten für einen verhandelten Ausstieg. Ó Dochartaighs Ton ist etwa steril, er verliert wenig Worte über all die Leben, die in Folge der hartherzigen Entscheidungen der IRA-Führung zerstört wurden. Doch es fällt schwer […] Aber auch andere tragen Verantwortung für das andauernde Blutvergießen. Nahm die britische Regierung die Verhandlungsbereitschaft der IRA nicht wahr - oder glaubte sie nicht daran? Ließ sie deshalb all die vielversprechenden Möglichkeiten verstreichen?" Weiteres: Benedetta Craveris Porträtsammlung "The Last Libertines" zeigt Caroline Weber, wie schlecht sich die aristokratische libertinage seit jeher […]
Magazinrundschau 16.03.2015 […] Beteuerungen auch Mitglied der IRA war. Er war mehr als das, wenn man den mündlichen Zeugnissen einstiger führender Mitglieder der Truppe glaubt, findet Keefe heraus, er war sogar der Chef der IRA. Adams selbst bestreitet das vehement und weist nicht unzutreffend darauf hin, dass seine einstigen Weggefährten den von ihm getragenen Friedensprozess brüsk ablehnten. Anhand des IRA-Mords an der Hausfrau und […] bald fallengelassene Strafprozess nicht geschadet: "Sinn Fein ist heute die populärste Partei in Nordirland. Laut Umfragen glauben die Hälfte ihrer Anhänger nicht an Adams" Behauptungen, er sei nie IRA-Mitglied gewesen. Aber es scheint sie nicht zu kümmern." Außerdem: Jill Lepore denkt nach über Ungleichheit in den USA und ihre Ursachen. Thomas Mallon porträtiert Marios Varga Llosa und seinen ruhelosen […]
Magazinrundschau 22.01.2015 […] nämlich die Botschaft von IRA-Mann Martin McGuinness an die Londoner Regierung: "Unser Kampf ist vorbei, aber wir brauchen Eure Hilfe, um ihn zu beenden." Allerdings bestreitet McGuinness, so etwas gesagt zu haben. Er behauptet, es war der Geschäftsmann Brendan Duddy; Duddy verweist auf einen Mann namens "Fred", also MI5 oder MI6: "So wie John Major niemals erlaubt hätte, der IRA zu sagen, dass Irland […] Irland geeint werden wird, so hätte McGuinness niemals die Worte benutzt, die Fred übermittelte. Als das Ganze herauskam, war die IRA gründlich irritiert. Duddy wurde von der obersten IRA-Führung einem feindlichen Verhör unterzogen. Eine Notiz von ihm beschreibt, wie eingeschüchtert er war: "Ich wurde immer wieder für drei Stunden verhört, um meinen Verrat zu gestehen. Es war schrecklich, totaler, paranoider […]