Stichwort

Kim Ki-Duk

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Efeu 12.12.2020 […] Das verfluchte Coronavirus lichtet weiter schmerzhaft die Reihen: Nun ist der große koreanische Autorenfilmer Kim Ki-Duk Komplikationen im Zusammenhang mit Covid-19 erlegen. Er war eine der ersten großen Entdeckungen im Zuge des südkoreanischen Filmwunders um 2000 und somit "der erste internationale Sendbote jenes koreanischen Kinos, das mittlerweile Weltruhm erlangt hat", schreiben Hanns-Georg Rodek […] Grenzen und wurde damit zu einem der bekanntesten Filmkünstler der letzten zwanzig Jahre", schreibt Bert Rebhandl in der FAZ. "Viele seiner Filme haben einen ausgeprägten Zug ins Kontemplative, so dass Kim Ki-duk häufig beide Klischees übers asiatische Kino zugleich erfüllte: dass es einen ausgeprägten Hang zur Transgression habe und doch zugleich spirituell sei. 2011 konnte man ihn in 'Arirang - Bekenntnisse […] Bekenntnisse eines Filmemachers' in einem Dokumentarfilm über sich selbst sehen, in einer immer wieder beunruhigenden Selbstentblößung als verwahrloster, gescheiterter Künstler." Seine Stoffe fand Kim Ki-Duk im gesellschaftlichen Abseits, schreibt Hoo Nam Seelmann in der NZZ: "Die Menschen, die Kims Filme bevölkern, sind meist Randständige und Außenseiter, die als Schattengewächse unsichtbar sind, aber dennoch […]