Stichwort

Christian Klar

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Feuilletons 14.03.2007 […] Im Interview mit Michael Sontheimer verteidigt Claus Peymann noch einmal Christian Klars Kapitalismuskritik und erklärt, warum für ihn die RAF-Terroristen keine gewöhnlichen Mörder sind, "die töten, nachdem sie eine Frau vergewaltigt haben oder die töten, um sich zu bereichern. Diese Terroristen haben getötet, weil sie glaubten, mit ihren Morden etwas gegen die Ermordung von hunderttausenden von Kindern […] können, weil sie glaubten, etwas gegen das Elend in der Dritten Welt tun zu müssen. Wie Brecht seine Johanna der Schlachthöfe sagen lässt: 'Es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht...' Für mich ist Christian Klar deshalb eine tragische Figur." […]
Feuilletons 01.03.2007 […] Die SZ druckt die Grußworte von Christian Klar an die Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin, die vor einigen Tagen schon in der Jungen Welt veröffentlicht worden waren. Hier der Anfang: "Liebe Freunde, das Thema der diesjährigen Rosa-Luxemburg-Konferenz 'Das geht anders' bedeutet - so verstehe ich es - vor allem die Würdigung der Inspiration, die seit einiger Zeit von verschiedenen Ländern Lateinamerikas […] vernichtender Rezepte der internationalen Besitzerklasse endlich den Rechten der Massen wieder Geltung gegeben und darüber hinaus an einer Perspektive gearbeitet." Dieser Brief zeigt vor allem eins: Christian Klar denkt an die Zukunft, lebt und redet aber in der Vergangenheitsform, meint Willi Winkler. "Klar klagt heute nach alter Weise die 'internationale Besitzerklasse' an, aber doch nur, weil ihm Begriffe […]