Stichwort

Kunst

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Efeu 07.05.2021 […] Martha Schwendener haben sie für die New York Times besucht. Sie ist kleiner als sonst, nur 64 Galerien sind vertreten statt fast 200, aber "es gibt über drei Etagen verteilt jede Menge sehenswerte Kunst", versichern die beiden, die nach ihrer Einleitung einige Künstler hervorheben. Dana Schutz zum Beispiel, die 2017 wegen ihres Gemäldes von Emmett Till attackiert worden war. "Seitdem ist ihre Arbeit […] Handtuch, 'sei nicht ihr Schwanz. Sei die Glocke, die um ihren Hals läutet.'" Ein anderes Werk von Otis Houston Jr., dem die New York Times auch schon ein längeres Porträt widmete.Erst mit NFTs, also Kunst, die man als Datei herunterladen kann, ist er wirklich erfolgreich geworden, erklärt der amerikanische Künstler Kenny Schachter, der gerade zusammen mit Eva Beresin in der Wiener Galerie Charim ausstellt […] wurden. Die NFTs "haben mein Leben verändert. Auch für viele Künstler und Künstlerinnen, die lange etwas anderes arbeiten mussten. Anders als in der hierarchischen Kunstwelt können sie jetzt ihre Kunst verkaufen. Wie Instagram demokratisieren NFTs die Kunstwelt. Instagram war hier die erste Abrissbirne, neue Plattformen sind jetzt quasi die Fortsetzung." Und nein, Angst sollten Galerien und Museen […]
Efeu 30.04.2021 […] Pierre Bonnard, France-Champagne, 1891. Foto © Musée d'IxellesHach, das waren noch Zeiten, als Künstler für ihre Kunst geliebt oder gehasst wurden. Im Falle von "Henri de Toulouse-Lautrec und den Meister vom Montmartre", wie die Ausstellung im Kunstmuseum Moritzburg in Halle heißt, war es wohl eher Liebe. Auch bei FAZ-Kritiker Kevin Hanschke, der die fiebrige Aufbruchsstimmung aus jener Zeit ebenso […] erzählen, wie sie die Pandemie erlebt haben. Sabine Weier unterhält sich für die taz mit Sarah Alberti und Grischa Meyer über ihren Film zu einer Berliner Kunstaktion in den Neunzigern, die internationale Kunst im öffentlichen Raum zeigte. Besprochen wird die Ausstellung "Sex und Vorurteil" im Lübecker St.-Annen-Museum (taz) […]
Efeu 29.04.2021 […] Malerin, wenn sie nicht lauthals ich und hier sagt und lauthals sagt, dass sie Malerin ist?" Passenderweise werden ihre Bilder jetzt im "Verborgenen Museum" ausgestellt, "dem versteckten Frauenhaus der Künste in Berlin-Charlottenburg. Ein bisschen kommt einem die Reanimation des unbekannten Werks vor wie die Wiedergewinnung genetischen Materials aus einer Mammut-Ausgrabung. Und auf wahrhaft bedenkliche […] , geradezu bestürzende Weise fällt die Aufnahme einer Künstlerin in den Kanon zusammen mit der Erstpräsentation ihrer Bilder nach hundert Jahren. Vielleicht ist es keine großmeisterliche Kunst, die da entdeckt wird. Nicht das, was einen staunend in die Knie zwingen würde. Man braucht sich auch nicht gleich schuldig zu fühlen, den Namen Tardif noch nie gehört zu haben. Aber man möchte schon gerne wissen […]
Efeu 28.04.2021 […] bei der Triennale "Estamos Bien" im New Yorker El Museo del Barrio, die Werke von 42 KünstlerInnen aus der lateinamerikanischen Diaspora zeigt, die sich den allgegenwärtigen Stereotypen von "Latinx-Kunst" widersetzen: "María Gaspars 'Disappearance Suits' (2012-20), Fotografien der Künstlerin in Kostümen, die sich in der Umgebung tarnen, zeigen einen der poetischsten Momente der Ausstellung. Auf einem […] abzeichnet, folgen den Wellenbewegungen mit zögerlichen Schritten und positionieren sich an immer wieder anderen Stellen vor dem Panorama - bevor sie andächtig die Laufstege ins Haus betreten. So war Kunst einmal." Weiteres: In der FAZ entdeckt Paul Ingendaay den niederländischen Maler Marinus von Reymerswale, der die Gesichter des Frühkapitalismus malte, in Vergessenheit geriet und dem das Prado in […]
Efeu 23.04.2021 […] Chinese Characters, 1988. Foto: M+, Hong Kong, © Wu ShanzhuanDer ehemalige Schweizer Botschafter Uli Sigg hat während seiner Zeit in China eine große, umfassende Sammlung zeitgenössischer chinesischer Kunst zusammengetragen, die er 2012 dem M+-Museum in Hongkong geschenkt hat: 1463 Werke von 350 Künstlern. Eigentlich ein Grund zur Freude, aber seit die chinesische Regierung immer größeren Einfluss auf […] Sammlung im Besonderen auf Linientreue abgeklopft, berichtet Kai Strittmatter auf der Seite 3 der SZ: "Mit Beklemmung hörten viele, als Xi Jinping 2014 die Künstler des Landes warnte, von nun an habe alle Kunst wieder 'dem Volk und dem Sozialismus zu dienen'. Die Attacken begannen im März. Die Zeitungen Ta Kung Pao und Wen Wei Po - beides Sprachrohre der Kommunistischen Partei in Hongkong - griffen die Si […] Matthias Müller in der NZZ. Uli Sigg bereue seine Schenkung dennoch nicht. Er "hatte seit je das Ansinnen verfolgt, die Werke an China zurückzugeben. 'Es geht mir darum, dass Chinesinnen und Chinesen jene Kunst sehen können, die sie bis anhin nicht kennen', sagt er. Seinen Entscheid für Hongkong hatte er zu einer Zeit gefällt, als die lange Hand Pekings noch nicht so spürbar war wie nun. 'Der Entscheid ist […]