Stichwort

Luz

2 Presseschau-Absätze
9punkt 22.09.2015 […] Vehikel einer Politik gegen den Mainstream wird." Der Spiegel bringt in seiner aktuellen Ausgabe (mit dem einfältigen Merkel-Cover, mehr beim Altpapier) auch ein schönes Interview mit Charlie-Zeichner Luz, dessen Band "Katharsis" über die Pariser Anschläge jetzt auch auf Deutsch erscheint. Sehr nachvollziehbar erklärt er, warum er nicht mehr bei Charlie Hebdo arbeiten kann: "Wenn ich keine Idee hatte […] Pen oder andere. Das funktioniert nicht mehr. Gar nichts funktioniert mehr." Und der Spiegel pocht gar nicht auf das letzte Wort. Nach der Schlussformel ("Wir danken Ihnen für dieses Gespräch") darf Luz weitersprechen: "Nein, ich danke Ihnen. Es gut, immer wieder über die Dinge zu reden. Es ist gut, weil ich feststelle, wie viel es darüber doch immer noch sagen gibt. Auch neue Sätze, die ich noch nie […]
9punkt 19.05.2015 […] rtikel zum Streit in der Charlie-Redaktion. Alex Rühle spart sich in der SZ die Spekulationen über den Streit bei Charlie Hebdo und liest den Band "Catharsis", mit dem Luz das Massaker aufarbeitet: "Er allein auf dem Friedhof. Luz hatte die Trauerrede auf seinen besten Freund, den Chefredakteur, gehalten, "Charb, mon amant", so innig, so ergreifend, dass halb Paris darüber spekulierte, ob die beiden […] Im Interview mit Quentin Girard von Libération erklärt Luz, warum er die Redaktion von Charlie Hebdo im September verlässt. Grund ist nicht der Streit und auch nicht der Druck der Medien, die er scharf kritisiert, sondern dass er bis jetzt kein Verhältnis zur Aktualität mehr findet: "Ich schaffe es nicht mehr, mich dafür und für diese Rückkehr zu einem normalen Leben als Pressezeichner zu interessieren […]