Stichwort

Burkhard Müller

24 Artikel - Seite 1 von 2

Sachbuch: Geschichte und Wissenschaft

Bücher der Saison 10.04.2013 […] Angeregt fühlten sich die Rezensenten außerdem von Jürgen Großes Band "Die Arbeit des Geistes" dessen satzweise Annäherung an eine ephemere Erscheinung der SZ-Rezensent Burkhard Müller so lesenswert wie mutig fand, Thomas Strässles begriffsgeschichtlicher Reflexion über "Gelassenheit" die auf Thomas Kapielski in der FAZ und Urs Willmann in der Zeit "eine Art feinstofflichen Effekt" hatte, und schließlich Sarah Bakewells Annäherung an Montaigne, "Wie soll ich leben" Geschichte Manfred Hildermeiers monumentale "Geschichte Russlands - Vom Mittelalter bis zur Oktoberrevolution" die Summer eines Forscherlebens, wurde in der Zeit von seinem Kollegen Andreas Kappeler besprochen, überaus freundlich, aber wie es unter Professoren so zugeht, nicht ohne den einen oder anderen Kritikpunkt. […]

Bücher der Saison - Comics

Bücher der Saison 28.11.2011 […] Außerdem sehr gut besprochen wurden Don Winslows "Zeit des Zorns" über Sex&Drugs in L.A. und Mexiko, Arni Thorarinssons "Ein Herz so kalt" der neben der Krimihandlung ein mit leichter Hand gezeichnetes Porträt der isländischen Gesellschaft bietet, und John Grishams "Das Geständnis" (der nicht nur tadellose Krimiware ist, sondern auch "ein literarisches Werk heißen darf", verkündet Burkhard Müller in der SZ. Comics David Mazzucchelli erzählt in "Asterios Polyp" die Geschichte von "Aufstieg und Verblendung", von "Fall und Erlösung" eines Architekten. […]

So viel Erhellendes

Bücherbrief 10.01.2011 […] Absolut lesenswert ist dieses Juwel noch immer, es erfordert allerdings eine gewisse Frustrationstoleranz, wie die Kritiker vorwarnen: Unmöglich, alle "Pointen, Finten und Finessen" zu verstehen, meint etwa FAZ-Rezensent Hubert Spiegel, der aber von Esterhazy ganz klar Goethe und Joyce übertrumpft sieht ("Was kann schon ein Dichter taugen, der nicht eine Zeile über Fußball geschrieben hat?" Burkhard Müller staunt in der Welt, dass dieser Roman im sozialistischen Ungarn überhaupt erscheinen konnte, lernt aber von Esterhazy: "Wir sind Mitteleuropäer: unser Nervenkostüm ist verschlissen, unser Klopapier hart." […]
1|2