Stichwort

NetzDG

16 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 2
9punkt 11.01.2018 […] In der Zeit plädieren Jochen Bittner, Paul Middelhoff und Heinrich Wefing dafür, das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) zu verbessern, indem man es verschärft: "Zum einen muss das Gesetz klarstellen, dass die Netz-Konzerne weder zu viel löschen dürfen noch zu wenig. Auch ein manifestes overblocking müsste mit Bußgeldern belegt werden. Zum anderen braucht es, wie vielfach schon im Gesetzgebungsprozess […] gelöscht worden." Schätze, wir werden dafür eine Behörde aufbauen müssen. Dinah Riese differenziert in der taz: "Nicht nachvollziehbares Sperren und Löschen sind ein Problem, das nicht erst mit dem NetzDG in die Welt der sozialen Medien gekommen ist. Schon immer löschte Facebook Posts, entfernte YouTube Videos, blockierte Twitter-Beiträge. Meist auf Grundlage eigener Regeln, die sehr vage formuliert […]
9punkt 10.01.2018 […] Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ist sehr weitgehend auf Kritik gestoßen. Constanze Kurz resümiert bei Netzpolitik die Debatte in den ersten Tagen der Geltung des Gesetzes, in denen Plattformen wie Twitter und Facebook viele Posts wegen angeblicher Hassrede löschten. Regierungssprecher versprechen "genaue Beobachtung und auch Transparenz" bei der Beurteilung, ob das Gesetz funktioniert. Kurz […] tlich strafbar' ist und was nicht, von den Konzern-Klickern nicht adäquat angegangen wird. Das Beispiel der Satirezeitschrift Titanic war dafür exemplarisch." In der FAZ verteidigt Jan Wiele das NetzDG dagegen als "nicht perfekt, aber nötig". […]
9punkt 05.01.2018 […] private Unternehmen, die schon jetzt nach eigenen Kriterien darüber befinden, was bei ihnen veröffentlicht werden darf. Weibliche Brustwarzen etwa lässt Facebook seine Nutzer nicht sehen. Durch das NetzDG indes mischt sich der Staat in solche Entscheidungen ein, ohne sie zu verantworten. Unternehmensmitarbeiter werden in die Rolle von Richtern gedrängt, die zum Teil unter hohem Zeitdruck Inhalte prüfen […] bleiben die Behörden. Die Zuständigkeit aber für die Definition des gesellschaftlich akzeptablen Diskussionsraumes wird weiter privatisiert."   Auch Christian Bommarius hält in der Berliner Zeitung das NetzDG für "schädlich", da es beim Versuch, Hass und Häme zu entsorgen, die Kritik daran gleich mit entsorge: "Zensur als Kollateralschaden - von Anfang an hatten Kritiker davor gewarnt. Gewarnt hatten sie […]