Stichwort

Emine Sevgi Özdamar

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Feuilletons 13.06.2006 […] zwischen Emine Sevgi Özdamars Roman "Das Leben ist eine Karawanserei ..." und Feridun Zaimoglus "Leyla" Özdamars individuelle Erfahrungen zu einer türkischen Allerweltsgeschichte herabgesetzt werden. "Niemand wird Zaimoglu einen Plagiatsvorwurf machen. Der juristische Begriff des Plagiats ist streng begrenzt und trifft auf Zaimoglus 'Leyla' nicht zu. Aber den Verdacht, er könnte Emine Sevgi Özdamars 'Ka […] Allerweltshaltige der Bücher, auf die junge Türkin im Zug nach Berlin, die es tatsächlich tausendfach gegeben hat, sondern auf das Ureigenste, auf die Poesie, die Metaphorik, die Bilderwelt der Emine Sevgi Özdamar. Aber das, so lese ich es in den Zeitungen, sei gar nicht Özdamars eigene literarische Schöpfung, sondern das allgemeine türkische Kulturgut der fünfziger und sechziger Jahre, in denen alle […]
Feuilletons 11.03.2005 […] Sieglinde Geisel porträtiert die türkisch-deutsche Autorin Emine Sevgi Özdamar. Geboren wurde sie in der Türkei, mit 19 Jahren zog sie nach Westberlin, 1976 wohnte sie immer noch dort, arbeitete aber an der Ostberliner Volksbühne als Regieassistentin. Über diese Erfahrungen hat sie in ihrem Roman "Seltsame Sterne starren zur Erde" geschrieben. "Die Perspektive der jungen Frau von damals musste Özdamar […] 'Mich hat die Mauer nie interessiert, und ich habe damals auch nie an die Stasi gedacht.' Über die Mauer hätte jeder schreiben können, und es wäre immer Ähnliches dabei herausgekommen. Doch Emine Sevgi Özdamar schreibt mit der Stimme ihres früheren Ichs über das, was niemand anders erlebte und sah. Wer sonst hätte von den Türken berichtet, die in Ostberlin als Westler galten und sich dort eine Freundin […]