Stichwort

Schindlers Liste

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Efeu 26.01.2019 […] "Wieweit kann das Unvorstellbare wirklich gezeigt werden", fragte sich Micha Brumlik 1994 zur deutschen Premiere von Steven Spielbergs "Schindlers Liste" in der taz. Eine Frage, zu der er sich heute, zur Wiederaufführung des Films, am selben Ort ins Verhältnis setzt: "Heute, 25 Jahre nach der deutschen Uraufführung, sehe ich in diesem denn doch großartigen Film vor allem eine moralphilosophische Studie: […] einer Matratze, die gründlich gereinigt wurde." Im Filmdienst zeichnet Silvia Bahl die medienhistorischen Zäsuren in der Erinnerungspolitik nach, die durch die Serie "Holocaust" und Spielbergs "Schindlers Liste" gesetzt wurden. Jonas Engelmann erinnert in der Jungle World daran, dass der Serie "Holocaust" zur deutschen Erstausstrahlung nicht nur aus der Bevölkerung (54 Aktenordner mit Protestbriefen […]
Feuilletons 23.08.2003 […] vereinsamte Besprechung widmet sich Susan Sontags Essay "Das Leiden anderer betrachten". Im tazmag lesen wir eine schöne Reportage von Uwe Rada, der auf Spurensuche in Osteuropa unter anderem mit Schindlers List Tours durch das jüdische Krakau gezogen ist. Bloß Juden hat er keine gesehen (Hintergrund Juden in Osteuropa). "Die werden nicht gebraucht, schließlich gibt es ja sieben Synagogen, zwei jüdische […] beliebtesten Kneipen in ganz Krakau. 'Ich schaue auf die Stadt wie eine Bühne, eine Bühne, die wir nicht mehr zu bauen brauchen', sagte Steven Spielberg, als er 1993 in Kazimierz sein Heldenepos 'Schindlers Liste' drehte. 'Krakau hat sein Geschichtsbuch für uns geöffnet und erlaubte uns, darauf zu tanzen.' Spielbergs Sätze klingen wie eine Vorwegnahme dessen, was aus Kazimierz, der Filmkulisse, heute geworden […]