Stichwort

Helga Schubert

14 Presseschau-Absätze
Efeu 01.08.2020 […] Bachmannpreisträgerin Helga Schubert, 80 Jahre alt, in Neu Meteln, einem Dorf in Mecklenburg, in dem in den Siebzigern auch Christa Wolf und Sarah Kirsch den Sommer verbrachten. Anders als diese beiden findet Schubert allerdings überhaupt nichts künstlerisch oder romantisch in Neu Meteln. Mit der Ausbürgerung Wolf Biermanns zerbrachen auch dort Freundschaften: "Helga Schubert ist damals geblieben, […] en und auch -Funktionärinnen'. Und sie spricht einmal, als es aus ihr herausbricht, auch von 'Staatssicherheitsscheiße'. ... Beim Blick zum Nachbarhaus, in dem früher Christa Wolf lebte, denkt Helga Schubert heute an ein 'halbgebildetes SED-Kleinbürger-Milieu mit mystischem Geschwätz, was ich ja nur sporadisch wahrnahm, weil mein Mann und ich in Berlin arbeiteten'." Weitere Artikel: Marlen Hobrack […]
Efeu 22.06.2020 […] Sehr zur Zufriedenheit der Kritiker ist der in diesem Jahr als reines Online-Zeltlager konzipierte Bachmann-Wettbewerb mit einer Auszeichnung für die 80-jährige Schriftstellerin Helga Schubert zu Ende gegangen (hier ihre Geschichte "Vom Aufstehen" als PDF). Gar nicht zufrieden zeigt sich Ekkehard Knörer im großen taz-Resümee hingegen mit der Performanz des mit seinen Zwischenrufen alle nervenden Jurors […] zwischendurch auch ins Twittergespräch. Sichrovsky dagegen war leider selbst als Netzverächter und alter weißer Mann aus dem Bilderbuch fehlbesetzt, weil einfach zu doof." Zurück zur Gewinnerin, Helga Schubert, deren Auszeichnung in den Augen der SZ-Kritikerin Marie Schmidt "eine völlig unanfechtbare Entscheidung" darstellt. Schubert erzählt in ihrem Text vom schwierigen Verhältnis zu ihrer Mutter, erklärt […]
Efeu 20.06.2020 […] achtzigjährige Autorin Helga Schubert, die einen autobiografischen Text über ihre DDR-Kindheit und ihre kürzlich verstorbene Mutter las, einte die Diskutanten: "Was auch immer noch geboten werden wird, auf dem Papier oder in der Arena der Juroren-Hahnenkämpfe, dass Helga Schubert unter den Preisträgern ist, scheint gewiss." Im Standard setzt auch Michael Wurmitzer auf Helga Schubert, denn "auch die weiteren […] Bekenntnistexte und Monologe einer Literatur, die so melancholisch dahinredet, wie sich die von ihr beschriebene Gesellschaft womöglich anfühlt", meint auch Paul Jandl in der NZZ, der ebenfalls auf Helga Schubert setzt. Im Tagesspiegel kann Gerrit Bartels die Begeisterung für Schubert nicht ganz teilen. In der SZ sind Marie Schmidt und Stephan Felix indes ganz zufrieden damit, wie der Bachmann Wettbewerb […]