Stichwort

Sklavenhandel

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Magazinrundschau 03.06.2019 […] Auch die Briten waren eine Zeit lang in großem Stil am Sklavenhandel beteiligt, und die höchste Rate von Sklavenhaltern gab es in Schottland, erzählt Yvonne Singh, deren Vorfahren aus der ehemaligen Kolonie Guyana, heute eins der ärmsten Länder der Welt, stammen. Und nicht nur die Reichen profitierten vom Sklavenhandel, lässt sie sich von dem Historiker David Alston erklären: "Alston erklärt: 'Die […] Äußeren Hebriden viele einfache Arbeiter mit der Herstellung von rohem Leinen, dem so genannten Sklavenstoff, für den Export in die Kolonien beschäftigt. Tatsächlich profitierte Cromarty so sehr vom Sklavenhandel, dass es eine der Städte war, die gegen seine Abschaffung protestierten." […]
9punkt 18.04.2018 […] ft  -  die damals weit verbreitet war  -  wurde zur Zeit des Sklavenhandels nicht unter dem Begriff der Sklaverei subsumiert, würde man jedoch die Definition von modern slavery heranziehen, fiele Leibeigenschaft jedoch darunter. Gleiches gilt natürlich auch für Kinderarbeit und Zwangsehen, zwei Phänomene, die zur Zeit des Sklavenhandels auch weit verbreitet waren, aber ausschließlich bei der heutigen […] Tobias Blanken weist in einem geduldigen Artikel auf medium.com nach, wie problematisch die Aussage ist, es gebe heute mehr Sklaven als zur Zeit des Sklavenhandels - mit dieser Aussage betreibt die Dokumentarfilmerin Kathrin Hartmann Reklame für ihren Film "Die grüne Lüge". Der von NGOs benutzte Begriff der "Modern Slavery" sei schließlich (übrigens mit guten Gründen) "deutlich breiter definiert als […]
9punkt 07.02.2018 […] hen Fraktion der Labour-Partei und ist überzeugt, dass Juden im Sklavenhandel eine zentrale Rolle spielten: "Jacqueline Walker gehört der parteiinternen Organisation Momentum an, die sich für den Hisbollah- und Hamas-Unterstützer Jeremy Corbyn einsetzt. Walkers Äußerung über die Juden als angebliche 'Hauptfinanzier' des Sklavenhandels geht noch weiter: Sie hält diese angebliche Tatsache für den Grund […] Grund dafür, dass es in der Karibik einige alte Synagogen gibt ('… which is of course why there were so many early synagogues in the Caribbean'). Ohne Sklavenhandel hätte es also in der Karibik keine Synagogen und keine Juden gegeben - wo Juden sind, da sind sie Sklavenhalter." Walker wird auch bei einer "israelkritischen" Konferenz in Berlin am 10. Februar reden, die durch ein Grußwort von Ken Loach […]
9punkt 06.02.2018 […] ein Monument errichtet werden, um an den portugiesischen Anteil am transatlantischen Sklavenhandel zu erinnern, berichtet Paul Ames in politico.eu. Nicht alle sind begeistert wie etwa der Historiker João Pedro Marques, der viele Bücher über diese "Barbarei" geschrieben hat und dennoch einschränkt: "Als der Sklavenhandel seinen Höhepunkt erreicht, sagt er, spielte Lissabon nur eine marginale Rolle in einem […] zwischen Händlern in Angola und Brasilien abgewickelt wurde. 'Die Idee, dass Lissabon die Hauptstadt des Sklavenhandels war, ist eine komplette Lüge... Die extreme Linke in Portugal kocht das hoch. Sie setzen das auf die politische Agenda." Die Debatte tut weh, so Ames, weil die Zeit des Sklavenhandels zugleich als das "Zeitalter der Entdeckungen" gefeiert wird, "das dieses kleine Land an Europas Rand […]