Stichwort

Sklaverei

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Magazinrundschau 20.08.2020 […] Afrikaner grausamer und tödlicher ausgebeutet als auf den englischen Zuckerplantagen der Karibik. Fara Dabhoiwala zeigt, wie die englische oder schottische Aufklärung mit der Rechtfertigung der Sklaverei vor sich selbst einknickte: "Wichtiger noch als die Frage der Sprachmacht war im 18. Jahrhundert die Definition des Menschseins. Die Abolitionisten erklärten, dass die Eloquenz von Sklaven und Afrikanern […] t worden war, ein des Lateinischen mächtiger Poet und Mathematiker, der seinerseits Sklaven besaß. Da die Weißen auf den westindischen Inseln so erpicht darauf waren, die Unterscheidung zwischen Sklaverei und Freiheit synonym zu machen zu der zwischen Schwarz und Weiß, war es für sie äußert ärgerlich, wie einer führender Sklavenbesitzer beklagte, dass Williams nicht den Anstand besaß zu schweigen, […]
Magazinrundschau 28.06.2020 […] getilgt sei. Die Regierung konfiszierte das Land der Familien wieder, die der Sklaverei entronnen waren und gerade ein bescheidenes Dasein jenseits der weißen Peitsche begonnen hatten. Sie gab es den Verrätern zurück. Und damit endete der einzige wirkliche Versuch dieser Nation, die schwarzen Amerikaner für 250 Jahre Sklaverei zu entschädigen." […] könnten sich vielleicht auch Schwarze ein Haus in einem sicheren Viertel leisten, mit sicheren Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen. Deswegen fordert auch Hannah-Jones Kompensation für die Sklaverei, die den Schwarzen nach der Befreiung vorenthalten wurde, während über Generation hinweg weißen Einwanderern Land von der Regierung geschenkt wurde, die darauf ihr Vermögen aufbauen konnten: "Im Januar […]
9punkt 30.06.2020 […] Alljährlich wird am 1. Juli  in den Niederlanden der Abschaffung der Sklaverei in Surinam 1863 gedacht, erzählt Tobias Müller in der taz, eingebürgert hat sich dafür der surinamische Begriff keti koti (gesprengte Ketten). Rund 550.000 Menschen waren auf niederländischen Schiffen aus Westafrika nach Amerika gebracht worden, erinnert Müller und befragt Aktivisten, die gar nicht mehr so unzufrieden scheinen: […] scheinen: "Einerseits, findet Marian Markelo, verändert sich in letzter Zeit die Art, wie in den Niederlanden über Kolonialismus und Sklaverei diskutiert wird. 'Was daran liegt, dass mehr jüngere Intellektuelle dabei allmählich andere Perspektiven aufzeigten und ihren Platz in dieser Debatte einforderten.' Beigetragen hat dazu auch das NiNsee-Institut, als wissenschaftliches Pendant des Monuments im […]