Stichwort

Sleater-Kinney

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Efeu 21.01.2015 […] Das neue Album "No Cities to Love" von Sleater-Kinney ist auch weiterhin bestimmendes Thema in der Popkritik. In der Zeit jubelt Jan Freitag darüber, wie frisch und - leider - auch noch immer aktuell die feministische Band auftritt: "In einer Zeit, da ungeachtet aller Emanzipation neun von zehn wahrnehmbaren Rockbands allenfalls am Bass Frauen dulden; in einer Zeit, da die bevorzugte Körperhaltung […] von Frauen im sexualisierten R"n"B"n"Hip-Hop an Paarungsbereitschaft oder Austreten im Freien erinnert, sind selbstbestimmte Frauen mehr denn je vonnöten. ... "No Cities To Love" mag dem Werk von Sleater-Kinney dramaturgisch keine neue Note hinzufügen, aber eine der Beharrlichkeit." In Zeiten, in denen sich fossile Rock-Dinosaurier allenthalben reformieren, auf Tour gehen und dabei langweilen, bildet […]
Efeu 16.01.2015 […] In der taz schreibt Diviam Hoffmann anlässlich des ersten neuen Albums der feministischen Post-Punk-Band Sleater-Kinney seit Jahren (mehr dazu hier) über die Geschichte der Riot-Grrrl-Bewegung, die in den frühen Neunzigern die männlich geprägte Punk-Subkultur feministisch aufmischte: "Feministische Themen, die vorher stark wissenschaftlich diskutiert wurden, bezogen sich jetzt auf die Lebensräume einer […] einer jungen, kreativen Szene - auf Literatur, Kunst und Musik.... Die Bands, die damals entstanden - Bikini Kill, Sleater-Kinney, Bratmobile, Heavens to Betsy, Excuse 17, Skinned Teeth - thematisierten häusliche Gewalt, Sexualität, Selbstbestimmung, patriarchale Strukturen oder Vergewaltigung, verpackt in kraftvolle Musik, bei der es nicht um virtuoses Können, sondern um hierarchiefreie Kreativität […]