Stichwort

USA

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Magazinrundschau 08.09.2019 […] des Magazins erörtern Ronen Bergman und Mark Mazzetti die geheimen Vorgänge zwischen Israel und den USA in Sachen Erstschlag gegen den Iran: "Die aktuelle Krise hat die beiden Nationen und ihre politischen Führer enger zusammengeschweißt. Hatte er einst Vorteile darin gesehen, den Präsidenten der USA offen anzugreifen, so nutzt Netanjahu seine enge Beziehung zu Trump jetzt im Kampf um sein politisches […] Israel sehr populär … Der in heiklen Zeiten zwischen den beiden Staaten vermittelnde ehemalige CIA-Direktor und Verteidigungsminister Leon Panetta spricht von einer entgegengesetzten Gefahr: 'Wenn die USA alles tun, was Israel will, verlieren sie jedes Druckmittel. Wir müssen unsere nationalen Sicherheitsinteressen wahren, wie immer die aussehen. Und ja, wir sind Freund und Verbündeter Israels, aber wir […] die sich ihm entgegenstellen - sowohl Israel als auch dem jüdischen Volk gegenüber. Seine Entscheidung vom Juni, in letzter Minute auf einen Angriff zu verzichten, ließ die Falken in Israel und den USA im Zweifel, ob der Präsident die Entschlossenheit hätte, im Fall einer Bedrohung auch zu reagieren … Mehr als zehn Jahre nach der erstmaligen Thematisierung eines unilateralen Angriffs gegen den Iran […]
9punkt 07.08.2019 […] Wenn Weiße eine Waffe tragen in den USA, rührt sich nichts. Wenn ein Schwarzer das tut, läuft er Gefahr, von der Polizei erschossen zu werden. "Denn das Recht auf das Tragen von Waffen ist letztlich ein Privileg der Weißen in den USA", schreibt Adrian Daub auf Zeit online. "Genauso wie die Angst, die zur Selbstjustiz führen darf, ein Privileg von Weißen ist. Und obwohl auch diese selbstverständlich […] eines territorialen Anspruchs, zur Ziehung einer Trennlinie zwischen denen, die sich als legitime Amerikaner gerade auch im Sinne Donald Trumps verstehen, und den anderen. Waffenbesitz hatte in den USA stets mit der Vormachtstellung der Weißen zu tun und machte den Waffenbesitzer zum Nebenorgan des Staats." Im Freitag ist Konstantin Nowotny einigermaßen verstört, dass die rechtsextremistischen Attentäter […]
Magazinrundschau 21.06.2019 […] griechischen Insel Moira mit Konzentrationslagern (unser Resümee). Auch die New Yorker Kongress-Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez bezeichnete kürzlich die Flüchtlingszwischenlager an der Südgrenze der USA als "Konzentrationslager" - und löste eine heftige Debatte in den amerikanischen Medien aus. Mit Blick auf die Geschichte der Massenlager, die Ende des 19. Jahrhunderts im Zuge der Massenproduktion von […] kubanischen Unabhängigkeitskampf gegen Spanien eingesetzt wurden, findet die Historikerin Andrea Pitzer den Begriff nicht nur legitim, sondern spricht auch von einem neuen "Konzentrationslagersystem" in den USA. Sie befürchtet eine Institutionalisierung der Lager wie in Guantanamo und verweist auf die Zustände: "Am 11. Juni entdeckte ein Universitätsprofessor mindestens 100 Männer hinter Maschendrahtzäunen […] Mutter festgehalten werden, weil es mit Vollgas gegen Metallschränke rannte. Er war voller Blutergüsse.' Wenn die Entscheidung, was mit dieser wachsenden Zahl von Erwachsenen und Kindern, die in den USA Zuflucht suchen, zu tun ist, auf einer komplexen humanitären Politik und internationalen Gesetzen beruht, an denen die meisten Amerikaner kein großes Interesse haben, stellt sich  eine einfache Frage: […]
Magazinrundschau 13.05.2018 […] Im aktuellen Magazin der New York Times versucht sich Keith Gessen an einer Erklärung dafür, warum das Verhältnis der USA zu Russland jüngst so problematisch geworden ist: "Das Dauermysterium amerikanischer Russland-Politik in den letzten 25 Jahren lässt sich so beschreiben: Jede Regierung trat an, die Beziehungen zu seinem ehemaligen Gegner im Kalten Krieg zu verbessern, jede scheiterte in vergleichbarer […] Hacker, die US-Wahlen zu beeinflussen. Russische Beobachter behaupten, dieses Muster sei das Ergebnis russischer Unnachgiebigkeit und russischen Revisionismus. Andere glauben, unnachgiebig seien die USA, die nie von dem Gedanken hätten absehen können, den Kalten Krieg 'gewonnen' zu haben, und nun amerikanische Lebensart verbreiten wollten … Unter Trump wurde es unvorhersehbar. Kein US-Präsident ist […]
9punkt 19.01.2018 […] US-amerikanischen Diskurs zu werfen, um über Rassismus hier zu sprechen, ist gar nicht so leicht. Es fängt schon mit dem Begriff Race an. Man kann ihn nicht einfach mit 'Rasse' übersetzen. Wenn in den USA von Race die Rede ist, geht es nicht nur um biologische Merkmale. Der Begriff hat einen ganz anderen Bedeutungszusammenhang als im Deutschen. Race ist eine politische Kategorie, keine biologische. Es […] Claus Offe und Timothy Garton Ash gerade erschienen ist.In der SZ sucht der Politikwissenschaftler und Ideenhistoriker Jan-Werner Müller nach Erklärungen für den fehlenden zivilen Ungehorsam in den USA unter Trump. Im Laufe des ersten Amtsjahres seien Standards nach unten revidiert worden, Würde- und Schamlosigkeit habe eine neue Normalität geschaffen, meint er. […]