Stichwort

Max Weber

12 Artikel

Mit Augenmaß und Leidenschaft

Bücherbrief 08.02.2014 […] Der Band ist dabei nicht nur für die Biografie sener beiden Protagonisten von Interesse, meint Markus Bandur auf info-netz-musik, er kann auch "als exemplarische Darstellung der Probleme und Tendenzen des Komponierens der Jahrzehnte nach 1945 gelesen werden". Jürgen Kaube Max Weber Ein Leben zwischen den Epochen Rowohlt Verlag 2014, 496 Seiten, 26,95 Euro Jürgen Kaube ist einer der führenden Feuilleton-Redakteure der FAZ, seine Max-Weber-Biografie wird hier also von Kollegen besprochen. […]

Betörungsprosa

Bücherbrief 04.10.2013 […] Denn Heuss war ja nicht nur der "unverkrampfte" Liberale, der Ziehsohn von Friedrich Naumann und Max Weber, der später Hermann Hesse, Ernst Jünger und Carl Zuckmayer zu seinen Freunden zählte, sondern auch der Mann, der weder als Journalist noch als Politiker sonderlich reüssiert hatte: Um des lieben Parteifriedens willen hat er 1933 dem Ermächtigungsgesetz zugestimmt und später in der gehobenen NS-Zeitschrift Das Reich eine unauffällige Existenz geführt. […]

Leseprobe zu Thomas Metzinger: Der Ego-Tunnel. Teil 2

Vorgeblättert 31.08.2009 […] Der Soziologe und politische Ökonom Max Weber hat die berühmte Formel von der »Entzauberung der Welt« geprägt, die sich darauf bezog, wie Europa und Amerika sich in einem fortschreitenden Vorgang der Rationalisierung und Verwissenschaftlichung in die moderne Industriegesellschaft verwandelten und dabei die Religion und alle »magischen« und »zauberhaften« Theorien über die Wirklichkeit zurückdrängten. […]

Vorgeblättert

Vorgeblättert 29.08.2005 […] Als sei die Gnosis ewig und der Teufel sehr alt ("so werdet alt, ihn zu verstehen", hat Max Weber gesagt). Und über dem in dieser psychoanalytisch-soziologischen Novelle dokumentierten Unternehmen, die "Kunst soziologischer Feinmalerei" (Michael Rutschky) auf meinen eigenen Eintritt in den "Marxistischen Studentenbund Spartakus" anzuwenden, zeigte sich zudem, daß mein scheinbar hochpolitisch-hypermoralischer Schritt in die Weltablehnung (in eine Art sozialen Tod hinein) in Wirklichkeit ein symbolischer Selbstmord aus Liebeskummer war. […]