Stichwort

WhatsApp

8 Presseschau-Absätze
Magazinrundschau 02.07.2020 […] abschirmen. Aber macht es denn wirklich einen Unterschied, wo die Leute andocken? Facebook, WhatsApp - gibt es da einen Unterschied (davon mal ganz abgesehen, dass letztere zu ersteren gehören)? Ja, meint William Davies in einem sehr informativen und umfassenden Longread: Gerade die Überschaubarkeit von WhatsApp-Gruppen - ab 256 Personen ist Schluss - und die Möglichkeit, in nicht mehr nachvollziehbaren […] ren Nachrichtenketten von einer Gruppe zur anderen Bilder, Links und Videos zu verteilen, machen WhatsApp anfällig für gruppenpsychologische Dynamiken. "Gesellschaftliche Institutionen sind zum Teil auch dadurch herausgefordert, dass von einem miteinander geteilten Gefühl der Entfremdung und der Passivität ein sonderbarer emotionaler Trost ausgeht. 'Man hat uns nie informiert', 'niemand hat uns gefragt' […] gefragt', 'man ignoriert uns'. Solche Sätze bestimmen den politischen Zeitgeist. Im Zuge dessen, dass WhatsApp zusehends die Art und Weise wurde, wie Leute auf Informationen und Nachrichten stoßen, mag ein Teufelskreis entstehen: Die öffentliche Welt wirkt nur noch entfernter, unpersönlicher und fabrizierter und die private Gruppe wird mehr und mehr zum Ort der Sympathie und Authentizität. Das ist eine […]
Magazinrundschau 19.02.2014 […] Sie arbeiteten an billigen Ikea-Tischen und wickelten sich gegen die Kälte in Decken ein. Ein WhatsApp-Schild an der Tür gab es nicht. 'Ihre Anweisungen lautete: Finde das Evernote-Gebäude. Gehe ums Gebäude herum. Finde eine ungekennzeichnete Tür. Klopfe.', erinnert sich Michael Donohue, einer von WhatsApps ersten Programmierern, an sein Vorstellungsgespräch." […] Parmy Olson erzählt in Forbes die Rags-to-Riches-Story des Ukrainers Jan Koum und seiner 19-Milliarden-Dollar-Erfindung WhatsApp. Obwohl der Dienst, der ursprünglich zur Übermittlung von Statusmeldungen - nicht Nachrichten - konzipiert war, sich nach der Gründung im Jahr 2009 rasant verbreitete, waren die Anfänge doch so hart, wie es sich für ein Startup gehört: "Durch Beziehungen, die sie noch aus […]
Magazinrundschau 19.02.2014 […] Sie arbeiteten an billigen Ikea-Tischen und wickelten sich gegen die Kälte in Decken ein. Ein WhatsApp-Schild an der Tür gab es nicht. 'Ihre Anweisungen lautete: Finde das Evernote-Gebäude. Gehe ums Gebäude herum. Finde eine ungekennzeichnete Tür. Klopfe.', erinnert sich Michael Donohue, einer von WhatsApps ersten Programmierern, an sein Vorstellungsgespräch." […] Parmy Olson erzählt die Rags-to-Riches-Story des Ukrainers Jan Koum und seiner 19-Milliarden-Dollar-Erfindung WhatsApp. Obwohl sich der Dienst, der ursprünglich zur Übermittlung von Statusmeldungen - nicht Nachrichten - konzipiert war, nach der Gründung im Jahr 2009 rasant verbreitete, waren die Anfänge doch so hart, wie es sich für ein Startup gehört: "Durch Beziehungen, die sie noch aus ihrer Zeit […]
9punkt 21.02.2014 […] "Gibt es kein Entkommen vor der Datenkrake?", fragen Thomas Schmid und Raphael Zelter in der taz. Für sie belegt die Übernahme von WhatsApp durch Facebook, wie aussichtslos es ist, den Internet-Oligarchen aus dem Weg zu gehen: "Die ersten Nutzer, die Videos bei Youtube veröffentlichten, wurden 2006 nach nur einem Jahr automatisch zu Google-Nutzern. Wer vor fünf Jahren das kleine Computerprogramm Skype […] Lindner in der FAZ in Mark Zuckerbergs Entscheidung: "Facebook demonstriert, willens und in der Lage zu sein, sich an richtig große Transaktionen heranzuwagen. Aber in erster Linie ist der Zukauf von WhatsApp ein Defensivmanöver. Denn zehn Jahre nach seiner Gründung kämpft das Unternehmen mit gewaltigen Umwälzungen im Nutzerverhalten." Für Sonja Álvarez und Simon Frost (Tagesspiegel) ist der Deal "Ausdruck […] furniture." Derweil werden Stimmen laut, die zum Boykott der App aufrufen. Im Handelsblatt bezeichnet der Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD), Thilo Weichert, WhatsApp als eine "Datenschleuder, die technisch nicht ausgereift ist... Wem die Vertraulichkeit der eigenen Kommunikation etwas wert ist, der sollte auf vertrauenswürdige Dienste zurückgreifen." Ebenfalls […]
9punkt 20.02.2014 […] oder zwischen Ärzten und Patienten... Denken Sie z.B. auch an Beamte in Behörden oder das Mobiltelefon als Wecker auf dem Nachttisch." Irights.info hat bereits im letzten Jahr über Whatsapp und Datenschutz berichtet. Whatsapp-Gründer Brian Acton hatte sich 2009 bei Twitter und Facebook beworben, wurde aber nicht angeheuert. Getweeted hat er seinerzeit als guter Verlierer: Facebook turned me down. It […] Facebook hat den Messaging-Dienst WhatsApp für sage und schreibe 19 Milliarden Dollar gekauft. Laut Techcrunch hat Mark Zuckerberg eine einfache Strategie: "Once we get to being a service with 1 billion, 2 billion, 3 billion people, there are many clear ways that we can monetize." Techcrunch hat ein ganzes Dossier zu diesem Thema zusammengestellt. Deutsche Online-Medien berichten in ihren Aufmachern […] Gizmodo hat ausgerechnet, was Mark Zuckerberg stattdessen für diesen Preis hätte kaufen können: zum Beispiel 64 Washington Posts oder die Gehälter für Repräsentantenhaus und Senat für 172 Jahre. Whatsapp steht schon länger wegen seiner laxen Datenschutzregeln in der Kritik. Am vergangenen Dienstag hat der EDV-Experte Stefan Löffelbein der WAZ genauer erläutert, welche weitreichenden Befugnisse der […]