Stichwort

Yad Vashem

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9punkt 20.02.2020 […] Kolonisierten zu zählen ist, bleibt unklar." Das World Holocaust Forum in Yad Vashem im Januar erwies sich als "Kulisse für eine zynische Instrumentalisierung der Shoah", ärgern sich der Historiker Moshe Zimmermann und der ehemalige israelische Botschafter Shimon Stein auf Zeit Online: "Es war nicht das erste Mal, dass Yad Vashem faktische Ungenauigkeiten zugelassen hat, für die sich die Gedenkstätte […] Nicht nur, dass der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro nach einem Besuch von Yad Vashem im vergangenen Jahr die NSDAP als linke (weil eben sozialistische) Partei bezeichnete, ohne auf der Stelle zu Rede gestellt zu werden. Bereits im Jahr 2018 hatte die polnische Regierung wegen der Beschriftung eines Fotos im Yad-Vashem-Museum protestiert, auf dem 'SS und polnische Polizisten im Ghetto Łódź' zu lesen […]
9punkt 04.02.2020 […] nkveranstaltung in Yad Vashem, bei der auch Frank-Walter Steinmeier redete, immer noch ein Debattenthema. Die Veranstaltung war von dem Putin-nahen Oligarchen Moshe Kantor organisiert worden. Und sie stützte das Geschichtsbild Wladimir Putins, der jüngst einige dubiose Ansichten zum Hitler-Stalin-Pakt und zur Rolle Polens im Zweiten Weltkrieg äußerte. Die Gedenkstätte Yad Vashem hat sich inzwischen […] Rote Armee von Osten her ein und teilte das Land zwischen den beiden Mächten auf." Im Statement von Yad Vashem  heißt es, dass die Videos "einige Ungenauigkeiten enthilt, die zu einer parteiischen und unausgewogenen Darstellung der historischen Fakten führten". (Siehe zu der Veranstaltung in Yad Vashem auch Richard Herzinger im Perlentaucher.) […]
9punkt 31.01.2020 […] Die Gedenkfeier in Yad Vashem zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz war in mehrerer Hinsicht höchst problematisch, schreibt Richard Herzinger im Perlentaucher. Sie nützte vor allem Putins Geschichtsrevisionismus. "Jetzt werden wir Zeugen einer Instrumentalisierung, die das Gedenken an die Shoa keineswegs negiert oder zu minimieren versucht, sondern sogar aktiv hochhält, es aber so umdeutet […] umdeutet, dass es sich nahtlos in die jeweils eigene nationale Heldengeschichte fügt. Putin geht hier mit kalter Systematik voran. In Yad Vashem setzte er unwidersprochen die verbrecherische Dimension der Belagerung Leningrads mit der des Holocaust gleich und unterstrich damit, dass er den Opferstaus der Völker der einstigen Sowjetunion ebenso wie den Heroismus ihres gemeinsamen Sieges über Hitler-Deutschland […]
9punkt 24.01.2020 […] Handschlag mit Hitler' reinwasche." Gabriele Lesser berichtet über den polnischen Boykott der Veranstaltung in Yad Vashem. Im gestrigen Dlf-Gespräch mit Dirk-Oliver Heckmann warf auch der polnische Journalist Adam Krzeminski Wladimir Putin Einflussnahme auf den Holocaust-Gedenktag im Yad Vashem vor, äußerte Verständnis für Andrezj Dudas Entscheidung, nicht an der Konferenz teilzunehmen und erinnerte: […] Der 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz - gestern offiziell in Yad Vashem gefeiert, wo auch Frank-Walter Steinmeier redete - steht im Zeichen unguter geschichtspolitischer Debatten, konstatiert Klaus Hillenbrand in der taz, vor allem mit Blick auf Wladimir Putins Äußerungen zum Hitler-Stalin-Pakt und zum Zweiten Weltkrieg. "Wenn Wladimir Putin Polen unterstellt, unter ihnen hätten sich die s […] minimiert auch die Bedeutung der sowjetischen Streitkräfte für die Befreiung Europas, wobei diese wiederum für viele Menschen den Beginn einer neuen Diktatur bedeutete." Um die Gedenkveranstaltung in Yad Vashem hat es auch in Israel Debatten gegeben, berichtet Judith Poppe ebenfalls in der taz: "Organisator der Veranstaltung ist der russische Oligarch und Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses […]
Efeu 26.01.2016 […] Das Deutsche Historische Museum in Berlin zeigt als Leihgabe von Yad Vashem 100 in Konzentrationslagern und Ghettos entstandene Kunstwerke. Die Kritiker sind ergriffen: "Sensationell" sei diese Ausstellung schon deshalb, schreibt Christian Schröder im Tagesspiegel, "weil es diese Zeichnungen, Aquarelle und Gemälde überhaupt gibt. Neben Schreckensdarstellungen zeigen die Bilder "zugleich das Elementarste […] eines Kindes ganz selbstverständlich neben Gouachen von Charlotte Salomon, Kohlezeichnungen von Ludwig Meidner oder Bleistiftskizzen von Otto Ungar." (Bild: Karl Bodek & Kurt Löw, Ein Frühling, 1941, Yad Vashem Art Museum, Jerusalem) Weiteres: Erik Wenk vom Tagesspiegel porträtiert die pakistanische Comiczeichnern Nigar Nazar, deren Arbeit derzeit in Potsdam ausgestellt wird. Für die SZ hat Kia Vahland […]