Stichwort

Hengameh Yaghoobifarah

17 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 2
9punkt 30.06.2020 […] den unsere Investition in echten Journalismus für sie bedeutet?" Mit drei Frauen in der Chefredaktion stand die taz bisher vorbildlich dar - bis zur Affäre um die Polizei-Kolumne der Autorin Hengameh Yaghoobifarah. Jetzt besteht die Chefetage aus weißen Frauen, bemerkt Harry Nutt, der selbst auch so seine Erfahrungen gemacht, mit leichter Verzweiflung in der Berliner Zeitung: "Selbst in der debattenerprobten […] somit eine ganz andere Wahrheit attestierten." Ein Streit um Worte ist immer auch ein Streit um Absichten und Ziele, schaltet sich die Dichterin Ulla Hahn in der FAZ in die Diskussion um Hengameh Yaghoobifarahs Polizei-Kolumne ein. Hahn plädiert für Achtsamkeit im Umgang mit der Sprache, wird aber bestimmt auf Yaghoobifarahs Zustimmung stoßen: "'Kannst du denn ein Wort so benutzen, wie du es willst […]
9punkt 25.06.2020 […] Der Streit um eine Kolumne der Journalistin Hengameh Yaghoobifarah (unsere Resümees) geht weiter. Taz-Redakteur Christian Jakob (41) erklärt den Generationenkonflikt innerhalb der Redaktion, der ein Konflikt sei zwischen "intersektionalem Denken" der Jüngeren und einem Denken, das noch Rudimente eines Universalismus enthält, bei älteren Redakteuren. Beim intersektionalen Denken zähle, wer spricht. […] Der postulierte Opferstatus erlaube zu entscheiden, wer auf den Müll gehört. Er verleiht sozusagen absolute Macht im Diskurs: "Deswegen 'darf' eine PoC-Autorin wie Hengameh Yaghoobifarah in den Augen intersektional Denkender auch 'alles', wie es hieß. Wer ihr das abspricht - und etwa an der Kolumne herummäkelt - ist kein guter 'ally', Verbündeter der Diskriminierten, sondern verteidigt seine Privilegien […]