Stichwort

Zeitungskrise

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Seitdem bewegt sich niemand mehr

Redaktionsblog - Im Ententeich 21.02.2014 […] mit üppigen Gehaltsangeboten gegenseitig Redakteure weg, die erste Garde der Journalisten konnte sich ein Paradies schaffen: Festanstellung, üppiges Gehalt UND Autorenstatus. Dann kam die erste Zeitungskrise und in Zeitungsredaktionen, Kulturinstitutionen und öffentlich-rechtlichen Anstalten bewegt sich seitdem niemand mehr. Freie Autoren, und das heißt auch: Autoren, die nicht aus Milieus stammen, […] Von Anja Seeliger

Diesen Kuss der ganzen Welt

Redaktionsblog - Im Ententeich 16.02.2012 […] ist, müssen das ja nicht wissen. Der triumphale Ton Hevelings kam nicht von ungefähr. Man hat tatsächlich das Gefühl eines Rollbacks in Deutschland. Die etablierten Medien sind abgesichert. Die Zeitungskrise ist ausgestanden. Im deutschen Internet konnten keine Medien hochkommen, die nicht Ableger von Printmedien sind. Einige der bekanntesten Blogger – Stefan Niggemeier, Don Alphonso etwa – arbeiten […] Von Thierry Chervel

Fantasie über die Zukunft des Schreibens

Redaktionsblog - Im Ententeich 14.03.2010 […] Vorteile Googles waren kaum bekannt. Formen wie das Blog oder die Wikipedia nicht mal ausgedacht. Das E-Book scheiterte in seiner ersten Version. Dann folgt auf den letzten Medienboom die jüngste Zeitungskrise. Heute ist das Wehklagen groß. Google hat Millionen Bücher gescannt und ins Netz gestellt, und alle möglichen Akteure sind froh, wenn sie dem Konzern ab und zu ein Steinchen in den Weg legen können […] Von Thierry Chervel

Rupert Murdoch - die Kapitulation

Redaktionsblog - Im Ententeich 07.08.2009 […] wirtschaftlicher Hinsicht ganz etwas anderes als Verkäufer von Informationen. Sie waren Organisatoren des Marktes. Die Zeitungen, die heute in den USA oder Deutschland existieren, sind Überlebende von Zeitungskrisen der fünfziger und sechziger Jahre. Jede dieser Zeitungen dominierte über Jahrzehnte in einem Mono- oder Duopol einen meist regionalen Markt. (Siehe dazu einen großartigen Artikel von Paul Starr […] Von Thierry Chervel

Die Zeitungen und die Rechte ihrer Autoren

Essay 28.09.2007 […] relativiert dieses harmonische Bild. "Die Gewerkschaften haben diese Praxis keineswegs so abgesegnet", meint Ancker. Für sie ist der wesentliche Knackpunkt die Frage der Vergütung. Während der Zeitungskrise zwischen 2001 und 2005 verloren etliche festangestellte Journalisten ihren Job, und die Freien mussten zunehmend ums Überleben kämpfen. "Diese Medienkrise haben die Verlage dazu benutzt, freie […] iträge" erzielt werden, wie eine Studie der Universität München (als pdf hier) darlegt. Sie kommt zu dem Schluss, dass die FAZ sich gerade durch verschiedene Formen von Mehrfachnutzung aus der Zeitungskrise von 2001 retten konnte. Last, not least: GENIOS, dessen Website 500.000 Besuche im Monat verzeichnet, konnte seinen Umsatz von 5,6 Millionen Euro im Jahr 2004 auf 8,5 Millionen im Jahr 2006 steigern […] Von Ilja Braun

Die Perlentaucher-Affäre oder die FAZ als Waffe

In eigener Sache 10.07.2007 […] r tatsächlich "die Gedanken der anderen" zusammen und lässt die FAZ mal unzitiert! Manchmal schafft diese Transparenz eine neue Qualität der Information. Ein Beispiel aus der Zeit der großen Zeitungskrise: Der bekannte Publizist Klaus Harpprecht polemisierte in einem taz-Artikel am 2. Juli 2003 scharf gegen Frank Schirrmacher, der die FAZ mit seinem "Expansionsrausch" herabgewirtschaftet habe: "Warum […] noch mahnende Worte: Die Internetseite signandsight.com solle "möglichst unabweisbare Kriterien für ihre täglichen Auswahlentscheidungen entwickeln". Besonders betonte er, dass in der Zeit der Zeitungskrise noch über Subventionen für Zeitungen diskutiert worden war. Und nun bekam ausgerechnet der Moabiter Außenseiter Perlentaucher eine Förderung für seinen englischsprachigen Dienst. Schludrigkeit […] Von Thierry Chervel

Olaf Sundermeyer und sein FAZ-Artikel gegen den Perlentaucher

In eigener Sache 10.07.2007 […] Es gibt jetzt auch getrennte Toiletten für Männer und Frauen. Aber "nobel" ist was anderes. Da würden wir eher einen Besuch in der Berliner Residenz der FAZ empfehlen, die auch in der größten Zeitungskrise noch gehalten wurde, als die FAZ reihenweise Redakteure entließ. Der Perlentaucher und seine Auftraggeber Dann knöpft sich Sundermeyer noch die Bundeszentrale für politische Bildung persönlich […] Von Anja Seeliger