Aus dem Französischen von Claudia Steinitz. Mit bisher unveröffentlichten Fotos und Briefen aus dem erstmals geöffneten Privatarchiv Saint Exuperys und seiner Frau Consuelo dokumentiert dieser Bildtextband die legendäre Liebe des berühmten Paares, die trotz unzähliger Zerwürfnisse und Affären bis zum Tod Antoines anhält.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 13.12.2006
Katharina Rutschky kennt sich gut aus in der Biografie von Antoine de Saint Exupery, weshalb sie in der Doppelbiografie über Antoine und vor allem Consuelo de Saint Exupery nicht viel mehr sieht als ein "opulentes coffe table book". A. Vircondelet und J.M. Fructuoso haben Rutschkys Meinung nach einfach nicht den Mumm besessen, über die vielen dunklen Seiten der Ehe zu berichten. Wer Consuelo wirklich war, erfahre man hier nicht. Die Rezensentin hofft demnach auch auf Leser, die fähig sind, "unterm Strich und mit vielen Hintergedanken" zu operieren und damit die in vorliegendem Band unkommentiert wiedergegebenen Selbstdarstellungen Consuelos, die sich laut Rutschky dort in eklatanter Weise selbst erhöht, entsprechend kritisch zu deuten.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 30.11.2006
Lange Zeit habe man über Consuelo, die aus Argentinien stammende Ehefrau des Romanciers und Fliegers Saint-Exupery, in der Forschung hinweggesehen, stellt Steffen Richter fest, weshalb er Alain Vircondelets Studien im Nachlass von Consuelos Privatsekretär Fructuoso ausdrücklich begrüßt. Auch wenn die Lektüre zuweilen unübersichtlich und die komplizierte Beziehung zwischen dem launischen Antoine und der selbständigen Consuelo hier stellenweise zum Rührstück zu werden droht, hat der Rezensent doch viel Aufschlussreiches über die Malerin und Bildhauerin erfahren, die mehr war "als eine Fußnote im Leben ihres Gatten". Eines der letzten Zeugnisse dieser Liebe sei übrigens ein bizzarer Fund, ein graviertes Armband, das ein Marseiller Fischer 1998 aus dem Meer gezogen habe, in das Saint-Exupery 1944 unter ungeklärten Umständen abgestürzt war, so der Rezensent.
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