Nicht zufrieden ist Ralf-Peter Märtin mit diesem Buch, in dem der Herausgeber die Essays, Briefe und Berichte Saint-Exupérys mit zeitgenössischen Texten von Camus und Hemingway zusammengestellt hat. "Provozierender und erhellender" wäre es gewesen, wenn man beispielsweise Ernst Jünger oder Julien Gracq zum Vergleich herangezogen hätte, so der Rezensent kritisch. Außerdem bemängelt er das Nachwort, das ihm zu "akademisch verschlossen" erscheint und an dem er eine Rechtfertigung der Textauswahl vermisst. Ein besserer Einstieg in diesen weniger bekannten Saint-Exupéry wäre nach Ansicht des enttäuschten Rezensenten ein "konventionelles Lesebuch nebst biografischer Einführung" gewesen.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…