Nicht zufrieden ist Ralf-Peter Märtin mit diesem Buch, in dem der Herausgeber die Essays, Briefe und Berichte Saint-Exupérys mit zeitgenössischen Texten von Camus und Hemingway zusammengestellt hat. "Provozierender und erhellender" wäre es gewesen, wenn man beispielsweise Ernst Jünger oder Julien Gracq zum Vergleich herangezogen hätte, so der Rezensent kritisch. Außerdem bemängelt er das Nachwort, das ihm zu "akademisch verschlossen" erscheint und an dem er eine Rechtfertigung der Textauswahl vermisst. Ein besserer Einstieg in diesen weniger bekannten Saint-Exupéry wäre nach Ansicht des enttäuschten Rezensenten ein "konventionelles Lesebuch nebst biografischer Einführung" gewesen.
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