Preis auf Anfrage. Mit einem Vorwort von René Teuteberg.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 18.07.2000
Der Rezensent mit dem Kürzel "tmn" weist zunächst darauf hin, dass es sich bei Albert Oeri (damals Chefredakteur der "Basler Nachrichten") um einen der "bestgehassten Gegner der Nationalsozialisten" gehandelt hat, der sich selbst als `Gegengiftkoch` bezeichnete und nicht müde wurde, die Nationalsozialisten anzugreifen, aber auch die angelsächsischen Tendenzen, eine "Allianz mit Stalin oder Tschiang Kai-schek" einzugehen. Die Tagebücher, so erfährt der Leser, hat Oeri 1946 selbst herausgegeben und liegen nun "inhaltlich unverändert" in einer neuen Ausgabe vor. Besonders interessant findet der Rezensent diese Aufzeichnungen allerdings auch durch das, was Oeri gerade nicht bespricht, beispielsweise die Judenvernichtung. Dennoch lobt er die "Klarsicht" Oeris und kommt zu dem Schluss, dass dieser Band eine "aufschlussreiche Einführung in die Wahrnehmung der Krisenjahre von neutraler Warte der Schweiz" sei.
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