Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.09.2001
Nach Detmar Doering sind durch die Krise in der "New Economy" immerhin die Bücher darüber besser geworden, und als ein Beispiel dafür führt er den vorliegenden Band an, der letztlich ein Plädoyer für die Neue Ökonomie sei. Zwar erscheint ihm das Buch an mancher Stelle etwas utopisch, und die Erwartungen an die Neue Ökonomie, die hier geweckt werden, hält er für kaum erfüllbar. Doch insgesamt hält er das Buch für ein sinnvolles "Gegengift gegen übertriebenen Pessimismus". Besonders gut scheinen Doering die Passagen zu gefallen, in denen die Autoren auf Deutschland und die verkrusteten politischen und wirtschaftlichen Strukturen in diesem Land eingehen, die nicht mit den neuen Technologien in Einklang zu bringen seien. Dass die Autoren deshalb für "individuelle Freiheit, Abbau von Hierarchien, vernetze Strukturen und unternehmerische Eigenständigkeit" plädieren, scheint daher die Zustimmung des Rezensenten zu finden.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…