Aus dem Russischen von Hanna-Maria Braungardt. Das Buch, an dem Irina Filatowa schrieb, wurde ihr zum Verhängnis. Die Mitarbeiterin des Innenministeriums wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden, gestorben an den Folgen eines Elektroschocks. Um den Mörder und dessen Auftraggeber zu überführen, muss Anastasija über Wochen hinweg eine fremde Identität annehmen.
Nach der Lektüre von "Widrige Umstände" ist Kolja Mensings Appetit auf Alexandra Marinina restlos gestillt. Ihre "Superpolizistin" Anastasija sei gnadenlos überzeichnet und zu allem Überfluss sei das Motiv des Auftragsmords auch noch "mehr als eindeutig", lautet das vernichtende Urteil des Rezensenten. Die besseren Kriminalromane seien sowieso meist die, bei denen der Täter und nicht der Ermittler im Mittelpunkt stehe, empfiehlt Mensing. Und hier gehe es eben um eine Ermittlerin, dazu eine nicht besonders interessante.
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