Aphorismen. Mit 39 Zeichnungen und faksimilierten handschriftlichen Texten.
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
"Gott Vater schickte uns seinen Sohn. Die Tochter behielt er für sich." Sinnsprüche sind aus der Mode gekommen. Früher gab es Autoren, die hohe Auflagen mit Aphorismensammlungen erreichten. Unsere Urgroßväter kommentierten noch jedes Ereignis mit einem Zitat, einem treffenden, geflügelten Wort. Das war immer ironisch und ernst gemeint zugleich. Das Zitat verlieh dem eigenen Erlebnis historische oder dichterische Dignität, gab aber zugleich zu erkennen, dass man sich des Abstands zwischen zum Beispiel dem Abfall der Niederlande und dem Rutschen einer Hose klar war. Aber man zog damit nicht nur sich durch den Kakao, sondern auch den Bildungskanon und den mit ihm verbundenen hohen Ton... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…