Das Buch behandelt mit Johannes Aventinus eine der bedeutendsten Gestalten der bayerischen Geschichte. Die entscheidenden Arbeiten über ihn stammen noch immer aus dem 19. Jh. Sie bestimmen seither das Bild, das in zahllosen Einzelpunkten ergänzt wurde. Es ist an der Zeit, die kaum noch zu überschauende Literatur erneut zusammenzufassen und ein Gesamtbild in heutiger Sicht zu entwerfen. Erstmals wurde dazu das Quellenmaterial in allen einschlägigen Archiven, Bibliotheken und Museen Deutschlands und darüber hinaus zusammengetragen und auf der Grundlage der vorliegenden Literatur ausgewertet.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 11.02.2020
Rudolf Neumaier erkennt "etwas Programmatisches" darin, wenn der Historiker Alois Schmid über den Historiker Johannes Aventinus schreibt. Schmids Biografie des Erziehers und Münchener Hofschreibers ist für ihn so etwas wie Ahnenforschung, große allerdings, denn Schmid bringt Leben, Werk, Rezeption in seiner "Verneigung vor dem Humanismus" unter. Wie Aventinus durch Lutherverehrung bei Hof in Ungnade fiel und in Vergessenheit geriet, berichtet der Autor laut Neumaier anhand der Schriften und Lektüren des Gelehrten.
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