Mit dem Ziel, unser heutiges Verständnis von politischer Sicherheit jenseits tagespolitischer Gefahrendebatten zu schärfen, rekonstruiert Angela Marciniak an den Werken von Thomas Hobbes, Jeremy Bentham und Hans Joachim Morgenthau eine Ideengeschichte des Phänomens. Zugleich wird Sicherheit als politisches Konzept für die gegenwärtige normative politische Theorie fruchtbar gemacht.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.04.2015
Wohltuend erscheint Thomas Speckmann, wie die Autorin Angela Marciniak in ihrem Buch der Debatte "Sicherheit vs. Freiheit" neue Einsichten abgewinnt, indem sie aktuelle Positionen hinterfragt und mit Sicherheitskonzepten bei Hobbes oder Bentham abgleicht. Das Resultat verblüfft den Rezensenten. Nicht als konträre, auf einen Zustand der Balance hin zu betrachtende Seiten einer Medaille erweisen sich Sicherheit und Freiheit, so Speckmann, sondern als in ihrer Wahrnehmung und Erfahrbarkeit sehr unterschiedliche Größen.
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