Mit dem Ziel, unser heutiges Verständnis von politischer Sicherheit jenseits tagespolitischer Gefahrendebatten zu schärfen, rekonstruiert Angela Marciniak an den Werken von Thomas Hobbes, Jeremy Bentham und Hans Joachim Morgenthau eine Ideengeschichte des Phänomens. Zugleich wird Sicherheit als politisches Konzept für die gegenwärtige normative politische Theorie fruchtbar gemacht.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.04.2015
Wohltuend erscheint Thomas Speckmann, wie die Autorin Angela Marciniak in ihrem Buch der Debatte "Sicherheit vs. Freiheit" neue Einsichten abgewinnt, indem sie aktuelle Positionen hinterfragt und mit Sicherheitskonzepten bei Hobbes oder Bentham abgleicht. Das Resultat verblüfft den Rezensenten. Nicht als konträre, auf einen Zustand der Balance hin zu betrachtende Seiten einer Medaille erweisen sich Sicherheit und Freiheit, so Speckmann, sondern als in ihrer Wahrnehmung und Erfahrbarkeit sehr unterschiedliche Größen.
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte…