Peter Esterhazy ist ein Meister des Sich-Entziehens: Je mehr man sich von seiner Brillanz bestechen lässt, umso ratloser läßt er einen zurück. Literaturwissenschaftler, Kritiker, Schriftstellerkollegen, Verleger und Freunde haben für diesen Band versucht, Esterhazy und seinen Texten etwas näher zu kommen. Erwarten Sie keine endgültigen Antworten, im Zweifelsfall schlägt der Meister einen Haken - und ist schon wieder ganz woanders.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.10.1999
In einer Doppelrezension bespricht Herbert Wiesner neben diesem Band auch Péter Esterházys "Thomas Mann mampft Kebab am Fuße des Holstentors". Wiesner macht allerdings nicht in jedem Satz deutlich, auf welches der beiden Bücher er sich mit seinen Äusserungen bezieht.
1) "Was für ein Péter!":
Wiesner hebt die Beiträge des Verlegers Jochen Jung und der Dichterin Ilma Rakusa hervor, die "am schönsten und sinnlichsten" über Péter Esterházys Aussehen geschrieben haben. Um dies zu unterstreichen, fügt Wiesner einige Textbeispiele an.
2) "Thomas Mann mampft Kebab am Fuße des Holstentors" (Residenz Verlag):
Wir erfahren, dass Wiesner Esterházy per saldo für einen sehr grossen und bedeutenden Autoren hält, der "über Herkunft, Ort und Orte der Literatur" nachdenkt.
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