Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 24.03.2004
Niels Werber behandelt in seiner Besprechung recht virtuos dieses Buch von Anselm Haverkamp, in dem der Kulturwissenschaftler den Begriff der "Latenz" nutzt, um einerseits die Entwicklung der Geistes- und Kulturwissenschaften seit dem Zweiten Weltkrieg nachzuzeichnen und andererseits sein eigenes kulturwissenschaftliches Programms zu begründen: eine dekonstruktive Philologie "als kulturwissenschaftliche Grundlagenforschung", die in der Literatur die "unter der Oberfläche des politisch, ideologisch oder kulturell Thematisierten liegenden Frakturen und Latenzen" zu lesen verstehe. Mit einem Urteil hält der Rezensent hinterm Berg, fehlenden Einspruch müssen wir als Zustimmung werten.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…