Aus dem Italienischen von Barbara Schaden. Ein frischer Blick auf "La bella Germania": ein "Land, das mich beeindruckt und berührt, ein ernstes, von der eigenen Geschichte gequältes Land". Eine italienische Perspektive, die den Deutschen hilft, sich selbst besser zu verstehen.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 25.03.2004
Eugenie Bott hat voller Vergnügen einem Frühjahrsputz in der Kammer der verstaubten gegenseitigen Vorurteile von Deutschen und Italienern beigewohnt. Sandalen und heiliger Ernst? Versace und Pomade? Antonella Romeo räumt tüchtig auf und hat der Rezensentin zudem die Erkenntnis beschert, dass die nationalen Klischees weiter zurückdatieren als der moderne Tourismus. Bott bedankt sich mit einem Lob auf der ganzen Linie: Romeo verfüge über einen scharfen Blick und eine "angenehm flüssige Sprache" und schaffe es gar, mit der Einladung zum Schmunzeln über die eigenen Vorurteile Hoffnung zu säen: "dass die Gegenwart in der Lage ist, die alten Geschichten zu überlagern".
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