Aus dem Italienischen von Barbara Schaden. Ein frischer Blick auf "La bella Germania": ein "Land, das mich beeindruckt und berührt, ein ernstes, von der eigenen Geschichte gequältes Land". Eine italienische Perspektive, die den Deutschen hilft, sich selbst besser zu verstehen.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 25.03.2004
Eugenie Bott hat voller Vergnügen einem Frühjahrsputz in der Kammer der verstaubten gegenseitigen Vorurteile von Deutschen und Italienern beigewohnt. Sandalen und heiliger Ernst? Versace und Pomade? Antonella Romeo räumt tüchtig auf und hat der Rezensentin zudem die Erkenntnis beschert, dass die nationalen Klischees weiter zurückdatieren als der moderne Tourismus. Bott bedankt sich mit einem Lob auf der ganzen Linie: Romeo verfüge über einen scharfen Blick und eine "angenehm flüssige Sprache" und schaffe es gar, mit der Einladung zum Schmunzeln über die eigenen Vorurteile Hoffnung zu säen: "dass die Gegenwart in der Lage ist, die alten Geschichten zu überlagern".
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…