Fotografien von Achim Bednorz. Über zwei Jahre waren Bodo Plachta und Achim Bednorz auf Reisen und besuchten Wohn- und Arbeitsstätten von Malern und Bildhauern in ganz Europa. Der aus dieser Zusammenarbeit entstandene üppige, mit rund 200 Farbfotografien ausgestattete Text-/Bildband stellt über vierzig Künstlerinnen und Künstler in ihren höchst individuellen Arbeits- und Lebensräumen vor. Sie residierten in prunkvollen Palazzi oder lebten in bescheidenen Klausen, sie arbeiteten in Kunstmanufakturen oder zurückgezogen in idyllischen Gärten.
Hans-Joachim Müller zeigt sich ein wenig enttäuscht von diesem Band, für den Bodo Plachta Künstlerhäuser besucht hat. Das Buch zeigt dem Rezensenten das Künstlerdasein ausschließlich quasi von der Sonnenseite, heißt, zu sehen sind keine Dachkammern und Kellerateliers, sondern Residenzen und Palais, Villen und Landhäuser. Hübsch, aber dem Rezensenten etwas zu kultiviert. Oder sollte der Mythos vom Künstler als armer Hund nur ein Mythos sein? Der im Band unternommene Versuch motivischer Ordnung jedenfalls geht auch daneben, meint Müller. Er erkennt bloß eine Parade prominenter Atelierhäuser mit Gedenkstatus, Privates sucht er hier vergebens, ebenso architektonisch Interessantes.
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