Aus dem Amerikanischen von Uwe-Michael Gutzschahn. So lange Jake denken kann, war sein Großvater Skelly für ihn da. Wann immer Jake Schutz, Rat Freundschaft brauchte, war Skelly an seiner Seite. Er konnte so fest an einen glauben, dass man irgendwann selbst an sich glaubte, egal wie groß die Zweifel vorher waren. Eines Tages verliert Skelly seine Stärke. Er vergisst Dinge, verwechselt Wörter, stopft Wäsche in den Kühlschrank Plötzlich sind die Rollen vertauscht: Nun ist es Skelly, der Hilfe, Liebe und Verständnis braucht. Jake kann ihm dies auf Anhieb nicht geben. Zu groß ist seine eigene Unsicherheit. Zaghaft tastet er sich an die neue Situation heran, und schließlich erkennt er, dass für ihn nur eines zählen kann: Mit seinem Großvater zusammen zu sein, den er so sehr liebt.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…