Gerald Candless, 71, wird als berühmter Schriftsteller und aufopfernder Vater zu Grabe getragen. Als Tochter Sarah seine Lebensgeschichte schreiben will, entdeckt sie bei jedem Schritt Hinweise, daß er nicht der war, der er zu sein schien. Hat er unter falschem Namen gelebt? Und was hat das mit jenem lang zurückliegenden Mord in Highbury zu tun?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 03.04.1999
Martina I. Kischke findet Barbara Vines Krimis "besonders subtil und gesellschaftskritisch". "Der schwarze Falter" handele von einer Ehefrau, die das Schlafzimmer ihres Mannes zum ersten Mal am Tage seines Todes betritt und von einer Tochter, die das Geheimnis dieser Ehe erst nach dem Tod des Vaters entdeckt. Frauen, schreibt Kischke, wird dieser Krimi wahrscheinlich stärker berühren, weil "sie die tödlichen Verletzung der Seele meist besser orten können."
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…