Gerald Candless, 71, wird als berühmter Schriftsteller und aufopfernder Vater zu Grabe getragen. Als Tochter Sarah seine Lebensgeschichte schreiben will, entdeckt sie bei jedem Schritt Hinweise, daß er nicht der war, der er zu sein schien. Hat er unter falschem Namen gelebt? Und was hat das mit jenem lang zurückliegenden Mord in Highbury zu tun?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 03.04.1999
Martina I. Kischke findet Barbara Vines Krimis "besonders subtil und gesellschaftskritisch". "Der schwarze Falter" handele von einer Ehefrau, die das Schlafzimmer ihres Mannes zum ersten Mal am Tage seines Todes betritt und von einer Tochter, die das Geheimnis dieser Ehe erst nach dem Tod des Vaters entdeckt. Frauen, schreibt Kischke, wird dieser Krimi wahrscheinlich stärker berühren, weil "sie die tödlichen Verletzung der Seele meist besser orten können."
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