In ihrem poetisch farbigen Buch lässt Barbara von Wulffen den Leser teilhaben an der eigenen Begeisterung. Sie verbindet autobiografische Erinnerungen, naturkundliche und kulturgeschichtliche Betrachtungen mit Reflexionen zur Anthropologie und zu den modernen Naturwissenschaften. Ihr Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, die sinnliche Unmittelbarkeit der Naturerfahrung nicht als sekundär gegenüber dem Wirklichkeitsbegriff der modernen Naturwissenschaften, inbesondere der Evolutionsbiologie, erscheinen zu lassen.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…