Mit 28 Abbildungen. Aus der kleinen, handwerklich geprägten Firma Krupp entwickelte sich innerhalb weniger Jahrzehnte eines der weltgrößten Stahlunternehmen, das schon bald zu einer nationalen Institution wurde. Dieser Erfolg verdankt sich nicht zuletzt der geschickten Art, mit der Alfred Krupp sein Unternehmen in der Öffentlichkeit präsentierte. Die stählernen Kanonen aus dem Hause Krupp machten das Unternehmen zur "Waffenschmiede der Nation". Doch gegen Ende des 19. Jahrhunderts geriet Krupp zunehmend in Verdacht, seine Ausnahmestellung auszunutzen und sich vor allem beim Flottenbau auf Kosten des Staates zu bereichern. Friedrich Alfred Krupp, der Sohn des Firmengründers, verkörperte für viele nur noch die hässliche Seite des Kapitalismus. Als ihm die sozialdemokratische Presse Dekadenz und moralische Verkommenheit vorwarf, wurde mit Krupp zugleich stellvertretend die Wirtschafts- und Sozialordnung des Kaiserreiches angegriffen. Barbara Wolbring zeigt, wie sich eines der großen deutschen Unternehmen allmählich zu einer Instanz des öffentlichen Lebens entwickelte und ? zum Teil gegen den Willen der Inhaber ? zum politischen Akteur wurde.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter…